Felix Schümann spielt für die Black Dragons Erfurt

Serie: "Auswärtsspiel"

In unserer Serie „Auswärtsspiel“ erzählen wir die Geschichten von Castrop-Rauxeler Sportlern, die außerhalb der Stadtgrenzen erfolgreich sind. Heute stellen wir Ihnen Felix Schümann vor. Der in der Europastadt geborene Eishockeyspieler hat mittlerweile seine sportliche Heimat bei den Black Dragons Erfurt in der dritten Liga gefunden.

CASTROP-RAUXEL

, 28.07.2016 / Lesedauer: 3 min
Felix Schümann spielt für die Black Dragons Erfurt

Felix Schümann in Aktion. Der Eishockey-Stürmer, der für den Drittligisten Black Dragons Erfurt aufläuft, ist in Castrop-Rauxel geboren. Verwandte von ihm leben auch heute noch in der Europastadt.

Der in Castrop-Rauxel geborene und in Dortmund-Dorstfeld aufgewachsense Felix Schümann hat mittlerweile seine sportliche Heimat beim Eishockey-Club Black Dragons Erfurt in der dritten Liga gefunden. „Ich habe aber auch heute noch einen Bezug zu Castrop-Rauxel“, sagt der 25-Jährige. Unter anderem wohne eine seiner Tanten mit ihrer Familie nach wie vor in der Europastadt.

Für Schümann selbst begann die Laufbahn als Eishockeyspieler beim EHC Dortmund. „Mein Vater war ein großer Fan dieses Vereins und hat mich früh für den Eishockey-Sport begeistert“. Im Alter von dreieinhalb Jahren stand Felix erstmals auf den Kufen.

Nach den ersten Eishockey-Jahren beim EHC und beim Krefelder EV ging es für ihn schon bald in die höchsten Liga-Gefilde: Schümann wechselte als 13-Jähriger zu den Eisbären Berlin, besuchte in der Bundeshauptstadt die Sportschule und lief in der Schüler-Bundesliga und der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) auf.

„Bis heute ist es für mich immer noch ein großes Erlebnis, in den Spielen auf dem Eis zu stehen und hinterher mit der Mannschaft und den Fans Siege zu feiern“, sagt der 25-Jährige, der im Senioren-Bereich auch schon den Sprung in die zweithöchste deutsche Spielklasse, die DEL 2, geschafft hat. Dort lief er für die Lausitzer Füchse im sächsischen Weißwasser auf. 2014 folgte sein Wechsel zu den Black Dragons nach Erfurt, für die er bis heute in der dritten Liga, der Oberliga Nord, antritt.

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Zwischenzeitlich spielte Schümann als Vollprofi, mittlerweile geht er neben dem Eishockey einer beruflichen Tätigkeit in einem Sportgeschäft nach. Ab August will der in Castrop-Rauxel geborene Sportler eine Lizenz als Fitness-Trainer erwerben und anschließend in diesem Bereich aktiv werden.

CrossFit hat er selbst als Trainingsmethode entdeckt, um sich während der Eishockey-Sommerpause für die anstehende Spielzeit in Form zu bringen. „Ich fühle mich so fit wie noch nie zuvor“, sagt Schümann, „und kann gar nicht erwarten, dass die neue Saison losgeht.“

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Der Linksschütze, der im Angriff auf der Center-Position spielt, hat sich bei den Black Dragons als feste Größe etabliert. In der Spielzeit 2015/16 war Schümann mit 14 Toren und 25 Assists der zweitbeste Scorer bei den Erfurter Eishockey-Cracks, die am Ende Platz 13 unter 18 Mannschaften belegten.

Längerfristig traut der Mann aus dem Ruhrgebiet seinem Club zu, eine noch bessere Rolle in der Liga zu spielen. „Bis 2020 soll hier in Erfurt eine neue Eishalle entstehen“, berichtet er, „das wird unserem Sport sicherlich noch einmal einen neuen Impuls geben.“

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Dementsprechend kann sich der 25-Jährige ein noch länger währendes Engagement in der thüringischen Landeshauptstadt vorstellen. „Erfurt ist eine sehr schöne Stadt“, sagt er, „meine Freundin und ich fühlen uns hier sehr wohl.“ Auch in sportlicher Hinsicht sei er vollauf zufrieden: „Es macht Spaß für die Black Dragons zu spielen.“

In der 2015 neu strukturierten Oberliga Nord habe der Verein ein attraktives sportliches Umfeld gefunden, berichtet Schümann, für den dort im Saisonverlauf auch mehrere Reisen ins Ruhrgebiet auf dem Programm stehen. Der Herner EV, in unmittelbarer Nachbarschaft zu seiner Geburtsstadt Castrop-Rauxel, gehört ebenso zu den Liga-Rivalen der Black Dragons Erfurt wie die Moskitos Essen und die Füchse Duisburg. Der Puckjäger freut sich auf die Rückkehr ins Ruhrgebiet: „Ich bin immer wieder gerne in der alten Heimat unterwegs.“

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