Folgt auf den Abstieg der Neuaufbau?

VfB Habinghorst

Eigentlich hatten sie es noch selbst in der Hand: Durch die zeitgleichen Niederlagen der Konkurrenten aus Eppendorf und Langenbochum wäre ein Sieg des VfB Habinghorst beim TuS Stockum gleichbedeutend mit dem Klassenverbleib gewesen. Doch es gab nur Enttäuschung. Und den Wunsch nach einem Neuaufbau.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 30.05.2011, 16:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Habinghorst am Boden: Durch die Niederlage in Stockum stand der Abstieg fest.

Habinghorst am Boden: Durch die Niederlage in Stockum stand der Abstieg fest.

Erstmals seit 2006/07 muss der VfB darin wieder in der Bezirksliga antreten. Trainer Daniel Kuhn soll die Mannschaft nach Möglichkeit auf Anhieb wieder zurück in die nächsthöhere Liga führen. Die kommenden Wochen werden zeigen, welcher Kader dem Übungsleiter dafür zur Verfügung steht. Sicher ist, dass die reaktivierten Routiniers Jörg Teichmann, Marcus Plarre und Gordon Schwarze künftig nicht mehr für die erste Mannschaft des VfB auflaufen werden.

Mit dem neuen Sportlichen Leiter Adrian Podwysocki, der den beruflich zu stark eingespannten Thilo Karl ablösen wird, plant Landes eine Verjüngung des Kaders. „Wir wollen zusehen, dass wir einige Nachwuchstalente für uns gewinnen können“, sagt die Vorsitzende. Zudem sollen die meisten Akteure aus dem Landesliga-Kader gehalten werden. „Der Großteil der Spieler hat für die nächste Saison zugesagt“, berichtet Landes, „ob es dabei bleibt, wissen wir konkret erst nach dem 30. Juni“. In jedem Fall wolle der VfB nicht wieder wie zuletzt auf einen nur 13 Mann starken Kader setzen. „18 Spieler brauchen wir mindestens.“

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