Friedhelm Steinert hatte die Idee zur Hallen-Stadtmeisterschaft

Hallenfußball-Stadtmeisterschaften

Die Hallen-Stadtmeisterschaft der Fußballer findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt. Die Idee zum Titelkampf unter dem Hallendach hatte Friedhelm Steinert. Im Interview spricht er über die Anfänge, die Entwicklung und den Reiz des Turniers.

CASTROP-RAUXEL

, 27.12.2013, 14:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Friedhelm Steinert hatte die Idee zur Hallen-Stadtmeisterschaft

Wer wird bei der 30. Auflage der Hallen-Stadtmeisterschaft der Fußballer jubeln? Im vergangenen Jahr war es der SV Wacker Obercastrop. Beim ersten "Budenzauber" feierte der FC Frohlinde, dessen heutiger Ehrenvorsitzender, Friedhelm Steinert, damals die Idee zu einem Fußballturnier unter dem Hallendach hatte.

Nein, damit hatte das nichts zu tun.

Es ist ja eigentlich fußballfreie Zeit. Die Spiele vor der Winterpause sind alle gelaufen. Das bietet Abwechslung nach zwei Festtagen. Die Leute wollen sich dann einfach unterhalten. Beispielsweise, ob sie zu Weihnachten wieder einen Schlips oder Socken geschenkt bekommen haben.

Zunächst sind es mehr Vereine geworden. Manche gibt es nicht mehr, andere haben fusioniert. Jahrelang waren es 16 Vereine. Da war die Einteilung der Gruppen ganz einfach. Jetzt gibt es Adler Rauxel nicht mehr und Eintracht Ickern hat mit Yeni Genclik fusioniert. So gibt es jetzt zwei Gruppen mit vier und zwei weitere mit drei Mannschaften. Aber es wird bestimmt wieder interessant. Auch wenn es nicht mehr am 2. Weihnachtstag stattfindet.

Das glaube ich nicht. Es ist nur einfacher zu organisieren, wenn die Meisterschaft an zwei aufeinander folgenden Tagen stattfindet. Dann muss nicht zweimal auf- und wieder abgebaut werden. Die Stadtmeisterschaft bedeutet richtig viel Arbeit. Das kann nicht jeder.

Es ist ja so: Jede Mannschaft hat vier oder fünf richtig gute Spieler. Daher ist der Ausgang der Meisterschaft offen. Frohlinde zählt zu den Favoriten. Aber natürlich haben auch Wacker, Schwerin und Merklinde ein Wörtchen mitzureden.

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