Frohlinder Co-Trainer ist jetzt Bayern-Bezwinger

Auf der Außenbahn

Darauf darf man sicher stolz sein: Einmal den großen FC Bayern schlagen. Okay, in dem Fall müsste es etwas salopp formuliert vielleicht heißen: Einmal den alten FC Bayern schlagen. Das ist nämlich einem Frohlinder bei den Deutschen Meisterschaften der Alten Herren in Berlin gelungen.

CASTROP-RAUXEL

, 27.09.2016, 13:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Frohlindes Co-Trainer Holger Holz (links) und Spielertrainer Michael Wurst im Pausengespräch.

Frohlindes Co-Trainer Holger Holz (links) und Spielertrainer Michael Wurst im Pausengespräch.

Andre Preiß, Trainer der Kreisliga A-Fußballer des derzeit abstiegsgefährdeten VfB Habinghorst (13.), hatte offenbar nach dem überraschend deutlichen 6:1-Sieg im Lokalderby beim Tabellendritten SC Arminia Ickern die Spendier-Hosen an. Nach dem Abpfiff scharte er nämlich seine Schützlinge noch auf dem Spielfeld der Glückauf-Kampfbahn um sich und versprach ihnen im Kreis: "Die nächste Kiste Getränke geht heute auf mich."

Dietrich Liskunov, Fußballer beim Bezirksligisten FC Frohlinde, kommt nach seinem Sommer-Intermezzo beim DSC Wanne (Westfalenliga) als Rückkehrer nur in Etappen richtig zurück. Bei seinem ersten Einsatz für Frohlinde I sah er prompt die Rote Karte und wurde dafür für vier Wochen gesperrt. Nach nunmehr abgesessener Sperre spielte er für Frohlinde II in der Kreisliga B. Der Grund: der Antritt einer Urlaubsreise am Nachmittag. Liskunov schaute sich noch die erste Halbzeit des Frohlinder Bezirksliga-Spiels gegen RW Barop (2:0) und verabschiedete dann für eine Woche in Richtung Türkei.

Holger Holz, Co-Trainer beim Fußball-Bezirksligisten FC Frohlinde, konnte vor dem Spiel gegen RW Barop (2:0) von einem besonderen Fußball-Erlebnis berichten. Mit der Ü40-Mannschaft des SC Westfalia Herne belegte er als Torhüter bei der Deutschen Meisterschaft im Berliner Olympiapark den dritten Platz in der Endabrechnung. In der Gruppenphase konnten die Herner sogar den FC Bayern München mit 1:0 besiegen. Das Halbfinale gegen den neuen Deutschen Meister, BW Berlin, ging anschließend knapp mit 3:5 nach Elfmeterschießen verloren. Mit im Herner Team spielte Dirk Laudien (früher SG Castrop und Wacker Obercastrop). Die Castrop-Rauxeler Toni Kotziampassis und Andreas Köhler, die auch zum Westfalia-Kader gehören, waren nicht mit in die Hauptstadt gereist.

Sandra Mallner, Physiotherapeutin der Korfballer des KV Adler Rauxel und der deutschen U19-Auswahl, konnte die Adleraner nicht zum Europa Cup-Qualifikation-Turnier in Cardiff (Wales) begleiten. Dennoch war sie quasi präsent. Sie hatte vor der Abreise dem Team-Manager Bastian Held eine Tasche mit Geschenken für die Korbjägerinnen und Korbjäger mitgegeben. Sandra Mallner hatte jedem aus dem Kader ein kleines Plüschtier als Glücksbringer gekauft. Bastian Held berichtete am Samstag: "Es haben sich alle sehr darüber gefreut und prompt ein Foto gemacht, das zurück in die Heimat geschickt wurde."

Lea Hansmeyer, C-Jugend-Handballerin des TuS Ickern, ist in der neuen Saison im doppelten Liga-Einsatz. Nach dem Rückzug des TuS aus der Oberliga-Vorrunde hat sie sich der HSG Schwerte-Westhofen angeschlossen, die eben in dieser Spielklasse antritt. Zudem läuft sie weiterhin für Ickern in der Kreisliga auf. "Lea wollte weiterhin mit ihren Freundinnen Handball spielen, aber auch trotzdem Oberliga", erläutert ihr Vater und TuS-Trainer Jörg Hansmeyer, "mit dem neuen Zweitspielrecht ist das seit dem 1. Juli möglich."

Bastian Held, Teammanager der Regionalliga-Korfballer des KV Adler Rauxel, wusste bereits am zweiten von drei Turniertagen bei der Europacup-Qualifikation in Cardiff (Wales) einige frische Anekdoten zu erzählen. Eine der Geschichten handelte davon, dass während der Partie gegen Warschau (Polen) die heimischen Korbjäger sich nicht ganz auf ihre Begegnung konzentrieren konnten. Sie wurden davon abgelenkt, dass in einem anderen Teil der Sporthalle ein Junggesellen-Abschied mit Fußballspiel und einem Aufblasen von Luftballons gefeiert wurde.

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