Frohlinder fahren eine Nachtschicht

Fußball: Im Westfalenpokal

Eine Nachtschicht fahren die Fußballer des Landesliga-Aufsteigers FC Frohlinde am Donnerstag in der ersten Westfalenpokalrunde. Ab 20 Uhr begrüßen die Castrop-Rauxeler Gäste aus dem Sauerland auf ihrem Kunstrasenplatz an der Brandheide. Der Westfalenligist SG Finnentrop/Bamenohl schaut vorbei.

CASTROP-RAUXEL

, 23.08.2017, 16:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frohlinder fahren eine Nachtschicht

Timo Erdmann (r.) und sein FC Frohlinde, hier im Testspiel gegen den TuS Kaltehardt, laufen am heutigen Donnerstag im Westfalenpokal gegen den Westfalenligisten SG Finnentrop/Bamenohl auf.

Nicht in Bestbesetzung wird der FCF antreten können. Christopher Pache und Timo Janicki fallen verletzt aus. Dem angeschlagenen Dietrich Liskunov möchte Frohlindes Trainer Michael Wurst nur ungern am Donnerstag einsetzen, sondern vielmehr für das Liga-Spiel am Sonntag, 27. August, gegen SW Wattenscheid 08 schonen. Wurst sagt: „Wenn wir Pech haben, wird seine Verletzung noch größer.“ Spielberechtigt ist Neuzugang Eren Ayaz (SV Sodingen) und könnte laut Wurst zum Einsatz kommen.

Seit November unbesiegt

Sein Team wolle nicht in Ehrfurcht vor dem Westfalenligisten erstarren, sondern peilt mit einem Sieg gegen Finnentrop-Bamenohl den Einzug in die zweite Runde an. Die Gäste aus dem Kreis Olpe belegen nach dem 2:2 vom Sonntag beim Kirchhörder SC in Dortmund noch ungeschlagen den fünften Rang. Die Finnentroper haben seit November 2016 kein Pflichtspiel mehr verloren.

600 Euro bereits sicher

Die Westfalenpokal-Fahrkarte hatten die Frohlinder aufgrund ihres Titelgewinns in der Bezirksliga vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) zugesprochen bekommen. Für den Verein und die Mannschaft ist der Auftritt auf der überkreislichen Bühne ein recht lukrativer. Sollte der FCF in der ersten Runde ausscheiden, wären ihm dennoch 600 Euro Prämie aus den Vermarktungserlösen des FLVW sicher.

Im Falle eines Weiterkommens und eines Ausscheidens in der zweiten Runde bekämen die Frohlinder insgesamt 1000 Euro. Die Summe steigert sich von Runde zu Runde – 1600 Euro, 2600 Euro, 5000 Euro sowie 11.600 Euro für das Team , das das Westfalenpokal-Finale verliert.

Bereits in der zweite Pokalrunde steht der SV Wacker Obercastrop. Der Bezirksligist hatte Anfang August den Landesligisten VfL Bad Berleburg mit 3:2 besiegt.

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