Frohlinder gewinnen, nachdem ihr Kapitän von Bord geht

rnFußball-Wochenende

In der Fußball-Landesliga platzte beim FC Frohlinde der Knoten erst spät. Ein frühes Tor führte zum Sieg des SV Wacker Obercastrop. Die Berichte zu allen Partien bis zur Kreisliga B.

Castrop-Rauxel

, 24.03.2019, 22:20 Uhr / Lesedauer: 9 min

Mit einem 3:0 (0:0)-Sieg am Sonntag gegen die DJK Wattenscheid (12.) blieb der FC Frohlinde an der Spitze der Fußball-Landesliga seiner geraden Linie treu. Der für Torjäger Dietrich Liskunov in der 57. Minute eingewechselte André Muth erzielte alle Tore.


FC Frohlinde - DJK Wattenscheid 3:0 (0:0)

FROHLINDE: Brandenburger; Neese, Lauth, Matuszak, Behrend 89. Tielker), D. Wurst, Erdmann, Liskunov (57. Muth), E. Ceric (77. Obi), Brewko, Flaczek.

Tore: 1:0 (69.) Muth, 2:0 (70.) Muth, 3:0 (86.) Muth.

Zuschauer: 233.

Lange 69 Minuten dauerte es, bis die heimischen Fans bei diesem vorsommerlichen Wetter mit der Sonne um die Wette strahlen konnten. Bis dahin hatte der Zwölfte der Tabelle aus Wattenscheid eine beachtenswerte Vorstellung gezeigt.

Einige Fans hatten schon nicht mehr damit nicht gerechnet. Denn Stürmer und Kapitän Dietrich Liskunov musste in der 57. Minute mit Rückenschmerzen passen. Machte alles nichts. André Muth kam und erzielte sechs Minuten später das 1:0. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Heimischen nochmals auf das Gaspedal gedrückt. Die zweite Ecke in Folge brachte die Erlösung auf den heimischen Rängen. Timo Erdmann schoss den Eckball, Marc Flaczek verlängerte den Ball am kurzen Pfosten per Kopf und hinten an Pfosten Nummer zwei, verwandelte Muth volley zum 1:0.

Die Gäste versuchten zu kontern, doch hinten hatte Torwart Max Brandenburger wie schon in der ersten Halbzeit alles im Griff. Nur eine Minute später durfte wieder gejubelt werden. Da war es Elvedin Ceric, der sich mit seinem dynamischen Dribbling erneut nicht stoppen ließ, die Übersicht behielt und zu Muth passte: 2:0 (70.). Als Muth noch in der 86. Minute das 3:0 machte, war der Traum eines Stürmers Wirklichkeit.

Vergessen war die erste Halbzeit, als Wattenscheid mit Wucht und schnellen Diagonalpässen die Frohlinder überraschte. Diese hatten es sich auch sehr schwer gemacht, weil sie sich Fehlpässe in den hinteren Reihen leisteten. Da musste schon aufgepasst werden. Gut, dass Dustin Wurst oder Dennis Lauth immer wieder ihre ganze Routine im Abwehrverhalten abriefen.

Es hätte also auch anders laufen können. Das verhinderten zudem Marc Flaczek, Paul Neese und vor allem Ersatztorhüter Max Brandenburger. Der 22-Jährige, der den verletzten Daniel Schultz schon beim Sieg gegen SuS Kaiserau vertrat, hatte wieder großen Anteil an diesem zweiten Erfolg mit ihm zwischen den Pfosten.

Wie in der Anfangsphase, als er blitzschnell einen Schuss gegen die tiefstehende Sonne am rechten Pfosten zur Ecke lenkte. Oder kurz nach der Pause, als er aus kurzer Distanz den Ball per Reflex abwehrte. Somit war dem großen Auftritt von Muth quasi Tür und Tor geöffnet.

Frohlinde bleibt souverän an der Tabellenspitze. Sieben Punkte vor Obersprockhövel (2.), neun Zähler vor dem SV Sodingen (3.) und Firtinaspor Herne (4.). Es war also klar, dass beide Trainer, Stefan Hoffmann und Michael Wurst, nach dem Match mehr als zufrieden waren. Hoffmann sagte zur Meisterschaft und Aufstieg: „Wir haben doch alles selbst in der Hand.“


Frohlinder gewinnen, nachdem ihr Kapitän von Bord geht

Elvis Shala (l) traf für den SV Wacker. © Volker Engel


SV Hilbeck - Wacker Obercastrop 0:1 (0:1)

OBERCASTROP: Scholka; Fritsch (72. Martinez), Jasmund, Mar. Hoffmann, Schröder, Shala (83.l Kitowski), Queder, Breitag, M. Budde, Nolte (90. Herder), Can.

Tore: 0:1 (35. ) Shala.

Bes. Vorkommnis: (68.) Gelb-Rote Karte gegen Hilbeck.

Zuschauer: 80.

Mit dem dritten Sieg in Folge hat sich der SV Wacker Obercastrop in der Fußball-Landesliga auf Platz sechs vorgeschoben. Ein Tor von Elvis Shala in der 35. Minute zum 1:0 beim SV Hilbeck (7.) reichte, weil auch zum ersten Mal in dieser Saison zu Null gespielt wurde.

Nicht nur deshalb war Wacker Trainer Aytac Uzunoglu hoch zufrieden: „Wir haben das Spiel klar beherrscht und hatten noch jede Menge bester Torchancen.“ Zum Dank ging es nach dem Spiel gleich in eine Pizzeria in Nähe des Hilbecker Sportplatzes, berichtete Uzunoglu: „Das hatten sich die Jungs auch verdient.“ Von der ersten Minute ging es auf dem tiefen Naturrasen schnell zur Sache. Trotz guter Chancen mussten die mitgereisten Fans aus Obercastrop bis zur 35. Minuten mit dem Torjubel warten. Eine schöne Kombination mit Sascha Schröder veredelte Elvis Shala mit der Führung zum Weitere Chancen wurden liegengelassen. Ob Schröder oder Shala, beiden fehlten Zentimeter zum Tor-Glück, als ihre Schüsse an Latte und Pfosten knallten. Weil die Defensiv-Abteilung um Dirk Jasmund allerdings beste Arbeit ablieferte, konnte das zum Schluss verkraftet werden.

Gleiches Bild nach der Pause. Jetzt versuchte Hilbeck mehr Druck aufzubauen, doch die besten Chancen hatten die Obercastroper. Doch ob Shala, David Queder oder der der später für Shala eingewechselte Stefan Kitowski, sie alle brachten ihre guten Gelegenheiten nicht zählbar unter. In der 68. Minute gab es „Gelb-Rot“ gegen Hilbeck, als ein Verteidiger Shala, der alleine auf das Tor zu rannte, vor dem Strafraum festhielt.

Vorsicht war dennoch angebracht. Doch hinten ließen die Gäste nichts mehr zu. Im Tabellenkeller kommt nun langsam Licht ins Dunkel. Wacker hat sieben Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang und steht mit vier weiteren Teams mit 32 Punkten im Mittelfeld.

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Spvg Schwerin - FC Hillerheide 0:3 (0:1)

SCHWERIN: Brödner; Dykierek, Sänger, Horn, Neumann (70. El Marsi), Kapitza, Decke (78. Mousa), Ceylan (61. Gönül), Rupieper, Zimmermann, Jürgens.

Tore: 0:1 (35.), 0:2 (60.), 0:3 (73.).

Zuschauer: 70

Bes. Vorkommnisse: (51.) Rote Karte für Zimmermann (Schwerin) wegen Foulspiels.

Frohlinder gewinnen, nachdem ihr Kapitän von Bord geht

Einen Bärendienst erwies Felix Zimmernann (l) als Kapitän der Spvg Schwerin seiner Mannschaft, als er nach einem rüden Foul die Rote Karte sah. In Unterzahl war es für die Schweriner noch schwerer, den Spieß gegen den FC/JS Hillerheide umzudrehen. © Volker Engel


Aktuell sieht es so aus, als ob die Spvg Schwerin in Richtung Abgrund abrutscht. Der Niederlage vor einer Woche bei Genclerbirligi Resse (1:2) wurde gestern auf eigenem Platz am Grafweg ein grausames 0:3 (0:1) gegen den Tabellenvorletzten Fußball-Bezirksliga 9, FC/JS Hillerheide, hinzugefügt. Zwar rangiert Schwerin als Zehnter mit 31 Punkten weiterhin mit sieben Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Mit den Leistungen der vergangenen beiden Wochen kommen aber nicht mehr viele Zähler bis zum Saisonende hinzu. Da muss man kein Prophet sein.

In den ersten 45 Minuten konnte man dem Schweriner Auftreten gegen Hillerheide nichts Positives abringen. Nur eine Chance in den ersten 45 Minuten. Das spricht Bände. Diese vergab in der 33. Minute Gökhan Ceylan kläglich. Anstatt nach einem Sololauf über die rechte Seite den am langen Pfosten freistehenden Martin Kapitza anzuspielen, schoss Ceylan aus spitzem Winkel selbst. Keeper Michel Schnell klärte mit dem Fuß.

Hillerheides Antwort kam in Minute 35: Bryan Guddatis setzte einen Freistoß links flach an der Abwehrmauer vorbei. Der Ball schlug unhaltbar für Torwart Marius Brödner knapp neben dem Pfosten ins Netz ein. Zwischen der 40. und 45. Minute hätte Hillerheide nach einer Reihe von Eckbällen mit Höchst-Alarm im Schweriner Strafraum auf 3:0 erhöhen können.

Wenn sich Schwerins Fußballer für Halbzeit zwei etwas vorgenommen hatten, wurde das in der 51. Minute über den Haufen geworfen: Kapitän Felix Zimmermann leistete sich an der Mittellinie ein rüdes Foul und sah die Rote Karte. Staffelleiter Klaus Overwien merkte als Zaungast dazu an: „Schon wieder eine Rote Karte in der Bezirksliga 9, die in dieser überkreislichen Statistik bei direkten Platzverweisen ohnehin führend ist.“ In Unterzahl mühte sich die Spvg trotzdem, drängte auf den Ausgleich, öffnete so aber Lücken in der eigenen Abwehr, die Hillerheide gnadenlos nutzte.

Zunächst aber hatte Martin Kapitza noch das 1:1 vor Augen, scheiterte aber an Keeper Schnell. Im Gegenzug das 0:2. Hillerheide fuhr einen Konter über die rechte Seite, die Hereingabe fand Maximilian Kadura, der eiskalt einnetzte (60.). Als Kadura einen ähnlichen Angriff zum 3:0 (73.) abschloss, war das Spiel für Schwerin verloren.

Die Schweriner steckten allerdings auf. Davor muss man den Hut ziehen. Ein Elfmeter nach einem unnötigen Foul im Strafraum an Ayoub El Marsi (85.). Martin Kapitza legte sich den Ball auf dem Punkt zurecht, schoss flach aber nicht hart genug. Keeper Schnell erwischte das Spielgerät auf der Torlinie und lenkte es an die Latte.

Kurz vor Schluss gab es Lattentreffer, als Marvin Rupieper bei einem hohen Ball in den Strafraum Sieger gegen den Torhüter blieb. Ohne Vereinsbrille gesehen passten beide vergebenen Torchancen jedoch zu diesem gebrauchten Tag für Schwerin.


Frohlinder gewinnen, nachdem ihr Kapitän von Bord geht

Freude hatte Castrops Trainer Dennis Hasecke (r) an der Vorstellung von Timo Ballmann (l). Beim Tor zum 2:0 vernaschte der Offensivspieler drei Gegenspieler des FC Marl und schloss erfolgreich ab. © Volker Engel

FC Marl - SG Castrop 1:2 (0:0)

CASTROP: Niemeyer; Lukat, B. Meyer-Drabert, Bellahcen, Chergui (66. Kollmann), Springwald (90. Taschke), J. Harwig, Schenkel, Ballmann, Rupieper, Holtkamp.

Tore: 0:1 (58.) Harwig, 0:2 (66.) Ballmann, 1:2 (80.).

Zuschauer: 100.

Marl. Die Fußballer der SG Castrop haben das Auswärtsspiel beim in den vergangenen Wochen stark aufspielenden FC Marl mit 2:1 (0:0) gewonnen und kletterte in der Tabelle wieder auf Platz drei. Der Abstand zu den Führenden ist jedoch nicht kleiner geworden: Spitzenreiter Vestia Disteln siegte 3:1 beim SC Hassel. Westfalia Langenbochum (2.) überfuhr den Erler SV daheim mit 6:0.

„Unser Sieg hätte höher ausfallen müssen. Wir hatten Chancen für sechs Tore, haben aber etliche Konter nicht gut ausgespielt, dabei einmal den Pfosten getroffen und einmal den Torwart angeschossen“, berichtete Castrops Trainer Dennis Hasecke und fand somit noch ein kleines Haar in der Suppe. Er sagte aber auch: „Wir mussten so viele Stammspieler ersetzen, dass alle Jungs ein Lob verdient haben für ihre Kampfbereitschaft und den Einsatzwillen. Wenn in Marco Taschke sogar ein Trainer eingewechselt werden muss, sagt das schon alles über unsere personelle Situation.“

Für Castrops 1:0 sorgte A-Junior Jannis Harwig. In der 58. Minute gewann er einen Zweikampf und drosch den Ball mit Vollspann ins lange Toreck. Nicht nur dafür bekam der junge Mann ein Trainer-Sonderlob: „Jannis hat insgesamt super gespielt. Er hatte immer die Geduld bewahrt, weiter hart trainiert – auch wenn er nicht gespielt hat. In Marl hatte er seine Chance bekommen und voll eingeschlagen.“

Beim 2:0 (65.) vernaschte Timo Ballmann zwei Marler Abwehrspieler, schoss dann den Torwart an, bekam den Ball zurück an die Brust und schob das Leder locker über die Linie. Marl kam zum 1:2 (80.) nach einem langen Ball, den Raphael Bauer freistend am langen Pfosten einköpfte. „Da haben wir gepennt“, so Hasecke.

Kreisliga A HER

FC Frohlinde II - RWT Herne 1:4 (0:2)

FROHLINDE II: Seck; Günther (46. Cengiz), Göbel, Salloch, D. Vierhaus, Ti. Kuit, Kothe, Führich, Tielker, Büker (74. Rütten), Hermann (74. Ju. Wolters).

Tore: 0:1 (22.), 0:2 (43.), 1:2 (62.) Tielker, 1:3 (69./FE), 1:4 (88.).

Bes. Vorkommnis: (79.) „Gelb-Rot“ gegen Salloch wegen Meckerns.

SuS Merklinde - SC Constantin 4:2 (3:0)

MERKLINDE: Möhrs; Turan, Schudmann, Pögel, Gaida (37. J. Nöthe), Durmis, Lavrentiadis, Kresic (88. Dewender), Ott (80. Brinkmann), Mbunga.

Tore: 1:0 (10.) Kresic, 2:0 (27.) Turan, 3:0 (31.) Pögel, 3:1 (46.), 3:2 (49.), 4:2 (75.) Kresic.

BV Herne-Süd - FC Castrop-R. 2:0 (0:0)

CASTROP-RAUXEL: Dante; Strieder, Se. Cakir (64. Nölle), O. Cakir, Kasprzak,Schäfer, Dschaak, Keusch (79. M. Cittrich), Junge (58. Öz), Ay. Celik.

Tore: 1:0 (66.), 2:0 (96.).

A. Holsterh. - Arminia Ickern 0:3 (0:1)

ARMINIA: Schrötter; Almir Alic, Höfener, A. El Quanjli, Welskopf, Pöschl, Weber, Alan Alic, Weitz, P. Golabek, Diwisch.

Tore: 0:1 (42.) Pöschl, 0:2 (63.) Ofosa, 0:3 (87.) Höfener.

Bes. Vorkommn.: (52.) „Rot“ gegen Holsterhausener Spieler.

Kreisliga A2 RE

TuS Hen´burg - SV Herta RE 1:2 (0:2)

HENRICHENBURG: Frecker; Waack, Schaack, Chr. Grum, Ju. Niewind (78. Wohlinger), Wels, Nelson (70. Babbel), R. Niewind, Philipp, Scheurer, Böcker.

Tore: 0:1 (14.), 0:2 (16.), 1:2 (70.) C. Grum.

Frohlinder gewinnen, nachdem ihr Kapitän von Bord geht

Trainer Florian Kaczorowski (l.) half seinem Spieler auf die Beine. Zahlreiche Unterbrechungen veranlassten Schiedsrichter Rüdiger Arndt (r.) sechs Minuten nachspielen zu lassen. © Volker Engel

Bes. Vorkommn.: (87.) Gelb-Rote Karte gegen einen Recklinghäuser Spieler.

Die Fußballer von Kreisliga-A-Schlusslicht TuS Henrichenburg unterlagen dem SV Herta Recklinghausen (10.) am Sonntag mit 1:2 (0:2). Das von der Redaktion dieser Zeitung ausgesuchte Spiel des Tages hätte aber auch anders enden können, wenn der TuS eher den Weg Richtung Herta-Strafraum gefunden hätte.

In der ersten Halbzeit lief es aus Henrichenburger Sicht nicht rund. Immer wieder versuchte es die Abwehrreihe mit Flankenwechseln vor der Spieleröffnung, doch dann blieb der Ball schnell bei der Herta hängen. Die nutze ihre Konter brutal effektiv aus. So hieß es nach 14 Minuten 0:1 und nach 16 Minuten 0:2.

„Individuelle Fehler waren die Ursache“, sagte TuS-Trainer Florian Kaczorowski nach dem Schlusspfiff, „ansonsten haben wir hinten kompakt gestanden. Nach vorne haben wir es jedoch nicht geschafft, die Bälle zu halten.“ Das lag vielleicht auch am Fehlen von Jonas Drees und Philipp Engel. Die beiden Flügelflitzer sind seit der Winterpause verletzt. „Im Hinspiel haben sie mit Schnelligkeit und Technik einen Unterschied ausgemacht“, so Kaczorowski.

In der zweiten Halbzeit fanden die Henrichenburger dann verstärkt den Zug zum gegnerischen Tor. Rund zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff spielten sich Julian Niewind und Cedric Wesley Nelson vor das Herta-Gehäuse, doch der letzte Pass war zu lang. Kurz darauf hatte Leon Philipp Pech, in der Ausholbewegung zu einem Distanzschuss aus aussichtsreicher Position rutsche er aus und landete auf dem Rasen (63.).

Danach hatten die Gäste zwei Chancen zum 3:0. Eine Flanke landete vor dem Tor von TuS-Keeper Carlos Frecker. Ein Recklinghäuser Angreifer nahm den Ball aus der Luft und schoss ihn Frecker vor die Brust. Drei Minuten später war Frecker bereits geschlagen, als Felix Schaack auf der Torlinie rettete.

Die Platzherren erhöhten weiter den Druck. Im Getümmel hallte der Pfiff – Elfmeter. Kapitän Christian Grum verwandelte zum 1:2 (70.). Seine Mannschaft drängte nun auf den Ausgleich. Rene Niewind und Nicolas Böckler stachen immer wieder über die rechte Flanke durch die gegnerischen Reihen, am Ende blieb es aber beim 1:2.

„Es ist natürlich schade, dass wir verloren haben“, resümierte Coach Kaczorowski, „aber wir werden bis zum letzten Spieltag kämpfen, zu Hause können wir jeden schlagen. Wir reden nicht vom Abstieg. In der letzten Saison sind wir am Ende auch noch stark gekommen. Das gibt Hoffnung.“


Kreisliga B1 HER/CR

Nach dem 22. von 30. Spieltagen der Fußball-Kreisliga B behält Spitzenreiter VfB Habinghorst sieben Punkte Vorsprung auf die Verfolger Eintracht Ickern (2./4:1 bei Schwerin II) und Fortuna Herne II (5:1 bei Falkenhorst II). Die Habinghorster begannen bei ihrem 3:0-Sieg auf dem Ascheplatz bei Arminia Sodingen (14.) erst in der zweiten Halbzeit mit dem Tore schießen durch Tim Eckey, Dennis Kock und Goalgetter Dennis Teuber (70 Saisontore). VfB-Coach Marc Olschewski berichtete: „Sodingen stand sehr tief. Wir mussten warten, bis mit dem 1:0 der Brustlöser kam.“ lukas


A. Sodingen - VfB Habingh. 0:3 (0:0)

HABINGHORST: Jarkulisch; Both, Teuber, Gorzolnik, F. Latrach, Schlingermann, Eckey, Steger, Trottenberg, Schrimpf, Bragin; E. Caliskan.

Tore: 0:1 (54.) Eckey, 0:2 (70.) Kock, 0:3 (75.) Teuber.

Bes. Vorkommnis: (88.) Gelb-Rote Karte gegen einen Herner Spieler.

VfB Börnig II - W. Obercastrop II 2:9 (1:5)

OBERCASTROP II: Bals; Kocakaya, Kittig, K. Schulz, Korn, Uguz, von Preetzmann, Stammers, Froncek, Atzeni, Pape; Mu. Kirac, Hose.

Tore: 0:1 (5.) Schulz, 0:2 (10.) Schulz, 1:2 (25./FE), 1:3 (30.) Schulz, 1:4 (35.) Schulz, 1:5 (40.) Atzeni, 1:6 (50.) Schulz, 1:7 (60.) Korn, 1:8 (65.) Schulz, 1:9 (85.) Schulz, 2:9 (90.)

Spvg Schwerin II - Eintr. Ickern 1:4 (0:2)

SCHWERIN II: Lindner; P. Dinter, Genc, Lau, Achakzi, Wulf, Demiryürek, Giwjorra, Brand, Jansen, Hamann; Struckmeyer, Vollersen – EINTRACHT: Foltmann; Tann, Civ, Mu. Kaya, Tunc, M. Klawitter, El Moutaouafik, Theiler, Dündar, Y.-D. Öztürk, Se. Bal; A-T bal, Coskun, A. Erdogrul.

Tore: 0:1 (1.) El Moutaouafik, 0:2 (24.) M. Klawitter, 0:3 (66.) M. Klawitter, 0:4 (70.) Tann, 1:4 (75.) Struckmeyer.

Vict. Habinghorst - SG Castrop II 4:0 (2:0)

VICTORIA: T. Cittrich; Marche, Sausmikat, Sadikovic, St. Klawitter, Jan Schmitz, Bäcker, Jacke, Schemann, Grenda, Kremer; C. Knauer, von Calle, Gerlach – CASTROP II: R. Becker; Friedrichs, T. Schulz, J. Meyer-Drabert, M. Bednarek, Könnecke, Odelga, König, El Ouanjli N. Hartmann, R. Latrach; Wöhrmann, Bondzio.

Tore: 1:0 (3.) St. Klawitter, 2:0 (14.) Sadikovic, 3:0 (53.) Kremer, 4:0 (56.) Kremer.

SF Hab./Dingen - FC Herne 57 3:3 (1:2)

HABINGHORST/DINGEN: B. Henseleit; I. Bahcecioglu, Kirkkilic, Bü. Ertürk, Schreiber, Baschar, B. Ersin, Demircan, Tiris, Kunaz, Mu. Ertürk; Bingöl, .

Tore: 1:0 (2.) Mu. Ertürk, 1:1 (8./ET) I. Bahcecioglu, 1:2 (11.), 2:2 (50.) Kirkkilic, 2:3 (75.), 3:3 (82.) Kirkkilic.

Kreisliga B4 RE

TuS H’burg II - Kült. Datteln 3:0 (0:0)

HENRICHENBURG II: Düzgün; Karow, G-L Nerger, Aschenbach, Kobylanski, A. Boschella, M. Ludwig, Ju. Schweiger, Lessmann, F. Jantscher, Berens; Mau. Nerger, Stehle.

Tore: 1:0 (62.) Stehle, 2:0 (65.) Stehle, 3:0 (88.) A. Boschella.

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