Frohlinder haben viele Torchancen beim SV Horst-Emscher auf dem Fuß

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Um wichtige Punkte im Landesliga-Abstiegskampf ging es für den FC Frohlinde beim SV Horst-Emscher 08. Feldüberlegen waren die Castrop-Rauxeler hier und hatten ein Chancenplus.

Castrop-Rauxel

, 08.03.2020, 19:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor dem 20. Spieltag hatten die Landesliga-Fußballer des FC Frohlinde (11.) nur magere drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Das sollte sich ändern. Die Frohlinder Hoffnung ruhte auf einem eigenen Sieg und darauf, dass zum Beispiel der SuS Kaiserau (14.) nicht punkten würde. Die zweite Hoffnung trat nicht ganz ein: Kaiserau kam zu einem 2:2 gegen den Hombrucher SV.

Die Frohlinder selbst haben sich beim SV Horst-Emscher (7.) mit einem 0:4 (0:3) schwer abkanzeln lassen. Spielertrainer Stefan Hoffmann, der nicht selbst spielte, berichtete hinterher: „Wir wissen alle nicht, warum wir plötzlich in der ersten Halbzeit mit 0:3 schon hinten lagen.“

Hoffmann hatte beste Chancen seiner Mannschaft gesehen. Alleine vor dem ersten Treffer der Gastgeber waren schon Dietrich Liskunov und Safa Obi alleine auf den Torwart zugelaufen, aber die großen Chancen nicht verwertet. „Wir sind da einfach nicht konsequent genug“, resümierte Hoffmann.

Erste Chance der Gastgeber sitzt

Wie man es richtig macht, zeigten die Hausherren. Ein Freistoß, ein Kopfball und schon lag der Ball zum 1:0 (14.) im Netz. Hoffmann sagte weiter: „Das machte alles nichts, trotz der verpassten Chancen blieben wir die bessere Mannschaft.“ Diese musste auf Ex-Profi Marc Kruska verzichten, der zwar auf dem Spielberichtsbogen stand, aber von einem Scouting-Termin für den VfL Bochum nicht rechtzeitig anreisen konnte.

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Brewko verschießt Elfmeter und sieht Gelb-Rot

Dann wurden die Frohlinder eiskalt erwischt. Mit einem Doppelschlag in der 39. und 41. Minute ging der Frohlinder Tross mit einem 0:3 bedröppelt in die Halbzeit. Drei Wechsel direkt nach der Pause sollten nochmals etwas bewegen. Das klappte nicht, weil die Gastgeber schnell das 4:0 (55.) machten.

Das Spiel war noch lange nicht vorbei. Kevin Brewko, der für Safa Obi nach der Pause kam, geriet noch in den Fokus. Erst scheiterte er mit einem Handelfmeter (70.) am gegnerischen Torwart. Dann sah er zu allem Übel nach einem taktischen Foul (85.) noch die Gelb-Rote Karte und wird im nächsten Spiel fehlen.

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