Frohlinder verabschieden sich aus Westfalenliga

Tennis

Die Tennis-Herren des TC GW Frohlinde treten zu ihrem vorerst letzten Westfalenliga-Spiel am Sonntag, 26. Juni, an. Der Tabellenletzte und feststehende Absteiger empfängt den Spitzenreiter TuS Sennelager. Der belgische Top-Spieler Yuri Soberon kommt nicht zum Einsatz.

CASTROP-RAUXEL

, 24.06.2016, 16:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frohlinder verabschieden sich aus Westfalenliga

Tim Bollenbach kam in dieser Saison in allen fünf Partien zum Einsatz und wartet auf einen Sieg im Einzel.

Die Frohlinder wollen sich bei ihrem Abschied gut präsentieren. „Wir sind hochmotiviert“, sagte Mannschaftsführer Endric Hetterscheid. Mit Ausnahme von Neuzugang Soberon spielt das Team bereits seit neun Jahren zusammen. Gegen Mannschaften mit vornehmlich bezahlten Spielern habe man daher kaum eine Chance gehabt, so Hetterscheid, der sagt: „Man muss sich vor Augen führen, wie anspruchsvoll es ist, in der Westfalenliga zu spielen.“

In der Verbandsliga ist der TuS Ickern (Drittletzter) in der Zuschauerrolle und muss um den Klassenverbleib bangen. Die Mannschaft vom Kattenstätter Busch hat spielfrei, während Verfolger TC BW Halle 3 (Vorletzter) gegen Schlusslicht TC Brackwede antritt. Mit einem Sieg könnte Halle die Ickerner nach nur einem Jahr zurück in die Ruhr-Lippe-Liga schicken.

Die Damen des TuS Ickern (2.) beschließen die Verbandsliga-Spielzeit beim TV Gronau (Vorletzter). Der Aufsteiger vom Kattenstätter Busch könnte zu seinem fünften Saisonsieg kommen.

Die Damen 30 des TC GW Frohlinde haben vor der Westfalenliga-Partie beim ATV Dorstfeld (Vorletzter) den Staffelsieg bereits in der Tasche. In der Endrunde (Samstag, 2. Juli) müssen sie sich dem Gewinner der Parallelstaffel, TV RW Höxter, stellen. Der Sieger dieses Duells steigt in die Regionalliga auf.

In der Verbandsliga erwartet der TC Castrop 06 (2.) den TC Buer (1.) zum finalen Duell um den Staffelsieg. Dem Sieger ist der Westfalenliga-Aufstieg gewiss. Der Verlierer kann hoffen, als bester Gruppenzweiter den Sprung zu schaffen.

Trotz der großen Herausforderung wird der TC 06, der 2014 zuletzt in der Westfalenliga am Ball war, wohl nicht in Bestbesetzung antreten. „Wir waren diese Saison noch nie komplett“, sagte Mannschaftsführerin Birgit Rohr, „wir werden wohl auch am Samstag nicht komplett sein.“ Man habe aber genug Spielerinnen, um in jedem Fall ein schlagkräftiges Team aufbieten zu können.

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