Frohlindes Trainer Hoffmann hat ein Goldenes Händchen

rnFußball-Landesliga

Der FC Frohlinde drohte in der Fußball-Landesliga vom SuS Kaiserau mit nur einem Punkt nach Hause zu kommen. Dann griff der Coach ein.

Castrop-Rauxel

, 15.09.2019, 22:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit einem 3:1 (1:0)-Sieg bei der als heimstark bekannten Formation des SuS Kaiserau 13.), hat der FC Frohlinde (7.) nach zwei sieglosen Spielen in der Fußball-Landesliga wieder dreifach gepunktet.

Mit nunmehr neun Zählern hat sich die Mannschaft von Spielertrainer Stefan Hoffmann (der diesmal nicht spielte) und Coach Michael Wurst, der seine Aufgabe als Stadionsprecher beim VfL Bochum wahrnehmen musste, im vorderen Mittelfeld platziert. Hoffmann war froh, dass der Negativlauf beendet wurde: „Der Sieg war hochverdient und hätte höher ausfallen müssen.“ Vielleicht hatte der Trainer noch das 13:1 im Kreispokal gegen die SF Habinghorst/Dingen im Sinn. Aber so leicht wie gegen den B-Ligisten ging es in der Landesliga nicht.

André Muth trifft prompt

Da musste in André Muth erst ein Spieler eingesetzt werden, der vergangenen Mittwoch fünfmal einnetzte. Muth kam in der 61. Minute für Lukas Kothe und setzte seinen Torriecher sofort auch in der Liga ein. Dem 2:1 in der 70. Minute folgte sein zweiter Treffer zum 2:1 (72.) nur zwei Minuten später. Die Frohlinder Fans jubelten. Der Sieg war in trockene Tücher gewickelt.

Tor nach langem Spurt

Obwohl der FCF lange Zeit überlegen war, stand es bis zu den Muth-Toren nur 1:1. Dabei gingen die Gäste von der Brandheide in Kaiserau schnell mit 1:0 in Führung. Lukas Wohlfarth war es, der nach einem langen Spurt von Kevin Brewko bedient wurde und das 1:0 (27.) einschoss.

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Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Aktionen vornehmlich im Mittelfeld stattgefunden, berichtete Stefan Hoffmann. Nach dem Treffer hatte Frohlinde das Spiel im Griff.

Umso erstaunlicher war es, dass Kaiserau in der 59. Minute wie aus dem heiteren Spätsommer-Himmel der Ausgleich gelang. Vorher hatten Dietrich Liskunov und Kevin Brewko ihre Torchancen nicht verwandelt. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich handelte Trainer Hoffmann und besaß damit ein Goldenes Händchen. Denn als er Muth für Kothe brachte, hat er quasi den Sieg eingewechselt.

Beim 2:1 setzte Muth einen Abpraller nach Schüssen von Liskunov und Brewko ins Netz. Beim 3:1 wurde er von Dominik Behrend, der in der 68. Minute für Marc Kruska kam, in Position gebracht.

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