Frohlindes Trainer Stefan Hoffmann sah im Dauerregen nur „Flic-Flac“

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Den Landesliga-Fußballern des FC Frohlinde gelang gegen Firtinaspor Herne kein Sieg und bleiben im dicht bepackten Mittelfeld der Tabelle hängen.

Castrop-Rauxel

, 06.10.2019, 19:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Tabellenplatz in der oberen Region war in der vergangenen Saison für das Team der Frohlinder Trainer Stefan Hoffmann und Michael Wurst lange Zeit gebucht. Diesmal spielen an der Spitze andere die Musik.

Wie der SV Wacker Obercastrop, der sich als Erster der Rangliste auf das Spitzenspiel gegen den Kirchhörder SC am kommenden Sonntag freuen kann. Die Kirchhörder siegten durch ein Tor in der 94. Minute gegen den SV Wanne 11. Wacker ist noch einen Punkt voraus. In Obercastrop können sich die Zuschauer auf ein Fußballfest freuen.

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Der FC Frohlinde musste sich am Sonntag Firtinaspor Herne mit 1:2 (0:0) beugen. Über er Brandheide regnete es in einer Tour. Und unten kamen einige Tränen der FCF-Fans dazu. Die Landesliga-Kicker verloren nach ganz späten Gegentoren alle Punkte. Völlig unnötige Treffer. Das war allen Beteiligten klar.

Viele Frohlinder Fehler


Zu viele Fehler schlichen sich in die gesamte Halbzeit ein. Da waren immer wieder zu schnelle Ballverluste – und die eigenen Chancen wurden nicht genutzt. Frohlindes Coach Hoffmann rief laut an der Seitenlinie: „Das ist ja hier wie Flic-Flac.“ Selbst vor dem ersten Gegentor besaß der für André Muth ins Spiel gekommene Lukas Kothe drei gute Gelegenheiten. Zwei Kopfbälle gingen über das Tor, einen Freistoß aus 18 Metern boxte der Herner Keeper zur Ecke.

Es war die Phase, als es einige Male turbulent im Gäste-Strafraum zuging. Der Schock saß tief, als nach einem fast schon abgewehrten Ball plötzlich einen Herner Spieler frei vor dem Tor von Gehäusewart Daniel Schultz auftauchte. Der Abschluss zum 0:1 (82.) war eine sichere Sache.

Frohlinde versuchte es weiter, angetrieben von Marc Kruska und Andreas Kluy. Aber mit Ausnahme einiger Eckbälle sprang nichts dabei heraus. Effektiver waren die Herner, die plötzlich viel Platz hatten und mit ihrem zweiten Konter das zweite Tor zum 2:0 (88.) schossen.

Vergessen war die guten Chancen auch von Kluy, der einen Kopfball (65.) nach einer Ecke von Kruska knapp über den Querbalken setzte.

Spätes Liskunov-Tor


Oder Dietrich Liskunov, der an diesem Spieltag viele falsche Entscheidungen traf und bei einer guten an Hernes Torhüter David Wassmann scheiterte. Man hatte hinter der Bande schon den Willen der Platzherren gesehen, dieses Spiel zu gewinnen. An der Mentalität lag es nicht. Denn bis zum Schluss gaben die Frohlinder nicht auf. Das Tor, das man viel früher erwarten konnte, machte dann Liskunov mit einem feinen Schuss aus halblinker Position ins lange Eck. Zu spät.

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