Fußballer des SuS Merklinde sorgen für gute Stimmung im Adventszelt

rnSportgeschichten

Gute Stimmung, Musik und mittendrin die Kreisliga-A-Fußballer des SuS Merklinde. Diese sorgten im Castroper Adventszelt für ordentlich Unterhaltung. Unsere Sportgeschichten vom Wochenende.

Castrop-Rauxel

, 16.12.2019, 14:01 Uhr / Lesedauer: 3 min

Die feiernden Merklinder, ein Vereinsvorsitzender als Spieler des Monats und ein Fußballtrainer mit einer Reise in die Vergangenheit - unsere Reporter haben wieder viele Geschichten rund um den Sport am Wochenende zusammengetragen.

Christian Chroscinski, Vorsitzender der DJK Roland Rauxel, wurde von seinem Verein zum Spieler des Monats November gekürt. Letztmals wurde diese Auszeichnung vor über zehn Jahren vergeben. Neben zahlreichen Einsätzen als Ersatzspieler für die Landesliga-Mannschaft, absolvierte Chroscinski zwei Partien für die Bezirksliga-Reserve im November. „Alle für einen und einer für alle“ heißt es dazu auf der Vereinshomepage; ein abgewandeltes Zitat aus Alexandre Dumas‘ Roman „Die drei Musketiere“ („Einer für alle, alle für einen“). Dass Chroscinski daher künftig den Tischtennisschläger gegen Mantel, Degen und Muskete tauscht, ist jedoch kaum zu erwarten.

Martin Broll, Sportlicher Leiter der Fußballer von SuS Merklinde, verbrachte den vergangenen Freitagabend mit der Mannschaft im Castroper Adventszelt zur Weihnachtsfeier. Dort trat an diesem Abend die &-Band auf und unterhielt das Publikum mit Coversongs verschiedener Musikrichtungen. Gegen Ende des Programms stimmte der Merklinder Tisch in jeder kurzen Pause zwischen zwei Liedern „Sweet Caroline“ von DJ Ötzi an, mit besonders lautem „Oh oh oh“. Der Sänger der &-Band ging darauf zwar verbal ein, musste die Fußballer bei der Ankündigung der letzten Zugabe aber enttäuschen: „Unsere letzte Zugabe wird nicht ‚Sweet Caroline‘ sein, es tut mir sehr leid!“

Jetzt lesen

Patrick Stich, Trainer des Kreisliga-A-Spitzenreiters FC Castrop-Rauxel, bot seinen Spielern als Weihnachtsfeier am Freitag „Bochum Total“ und unternahm zudem eine Reise in seine Vergangenheit. Denn noch vor dem Besuch des Weihnachtsmarktes in der Nachbarstadt nahm er sein Team mit auf die Tribüne beim Zweitliga-Spiel des VfL Bochum gegen Hannover 96. Unter den FC-Kickern ist kein eingefleischter VfL-Fan. Stich (Jahrgang 1984) erklärte: „Diesen Part habe ich selbst übernommen, weil ich von der E- bis zur B-Jugend sechs Jahre für den VfL Bochum gespielt habe.“

Elmar Bök, ehemaliger Vorsitzender des SV Wacker Obercastrop und aktuell Mitglied des Wacker-Wirtschaftsrats, hatte am Freitag zwei Herzen in seiner Brust. Zusammen mit einigen Obercastroper Vereinsmitgliedern unterstützte er im Stadion als VfL-Fan den Zweitligisten Bochum im Spiel gegen Hannover 96 (2:1). Bök sagte am Spieltag aber auch: „Wir fahren dorthin, um unseren Ex-Torwart Michael Esser zu unterstützen.“ Dieser ist jetzt in Diensten von Hannover, kam aber nicht zum Einsatz. Für Elmar Bök kann es nicht genug Fußball geben. Er kündigte für März schon eine Wacker-Fahrt nach Liverpool an. Bök: „Kloppo besuchen.“

Yannik Tielker spielte bis zum Sommer im Trikot des FC Frohlinde.

Yannik Tielker spielte bis zum Sommer im Trikot des FC Frohlinde. © Jens Lukas

Yannik Tielker, bis zum Sommer Fußballspieler beim FC Frohlinde, ging vor der Saison 2019/20 zu seinem alten Heimatverein RW Germania Bodelschwingh / Westerfilde zurück. Dort fühlt er sich wohl wieder pudelwohl, was das Toreschießen angeht. Alleine 15 Treffer gehen auf das Konto des Ex-Frohlinders, von dem Co-Trainer Holger Holz einst sagte: „Der hat einen Tritt wie ein Pferd.“

Sebastian Clausen, Trainer des Handball-Landesligisten HSG Rauxel-Schwerin, kam nach der erneuten Niederlage, insgesamt der elften in der Saison, zum Gespräch mit dem anwesenden Reporter mit den Worten: „So langsam haben unsere Gespräche nach den Spielen etwas von ‚Dinner for One‘. Dieselbe Prozedur nach jedem Spiel!“ Denn erneut konnte er seiner Mannschaft keine Vorwürfe machen, das Team hat über die meiste Zeit des Spiels mit dem Gegner mitgehalten, teilweise in Führung gelegen, sich danach aber wieder eine Schwächephase erlaubt, die zur 22:28 Niederlage gegen den SuS Oberaden 2 geführt hat.

Chris Matuszak, Landesliga-Kicker des FC Frohlinde, fehlte am Samstag im vorverlegten Spiel seiner Mannschaft beim TuS Bövinghausen. Der eingefleischte Fan von Bundesligist Borussia Dortmund war den Schwarz-Gelben nach Mainz gefolgt und konnte dort einen 4:0-Sieg der Borussen bejubeln. Ein Frohlinder Zuschauer hatte noch am Sonnabend gemeint, der „Matu“ hätte besser seinem personell geschlauchten Team in der Verteidigung beim 1:3 gut zu Gesicht gestanden. Das wäre aber gar nicht gegangen, weil der Frohlinder Kicker nach einer fünften Gelben Karte gesperrt war.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt