Gelingt dem wiedererstarkten VfB in Brünninghausen die Überraschung?

VfB Habinghorst

Der VfB Habinghorst hat mit neun Punkten aus den letzten drei Spielen überraschend in der Landesliga 3 den Anschluss ans Mittelfeld hergestellt. Nichts zu verlieren hat die Mannschaft in der nächsten Partie, wenn sie am Sonntag beim Spitzenreiter FC Brünninghausen antritt. Oder gelingt dem VfB vielleicht die Überraschung? Wenn die Partie ähnlich wie das Hinspiel verläuft, erscheint alles möglich.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß

, 11.03.2011, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trainer Daniel Kuhn blieb auch nach dem Abstieg an Bord.

Trainer Daniel Kuhn blieb auch nach dem Abstieg an Bord.

Das kommende Spiel, egal wie es ausgeht, wird den guten Eindruck aus den letzten Spielen nicht beeinflussen. So dürften sich nur die Dortmunder, die zuletzt 1:0 in Mengede gewannen, ihre Gedanken machen. Vielleicht auch an das Hinspiel, als die Europastädter zur Pause (schon damals überraschend) 2:0 führten, um dann eine weitere 3:2-Führung nicht ins Ziel retten zu können (Endstand 3:4). Was für eine Chronologie, was für ein Spiel. Kann dieses Rückspiel ähnlich verlaufen? Die Truppe von Trainer Daniel Kuhn scheint in der augenblicklichen Verfassung in der Lage, ihr Scherflein dazu beitragen zu können. Obwohl Brünninghausen sich zu einer hohen Hausnummer in der Liga entwickelte. 50 Punkte, garniert mit einem Torverhältnis von 61:19-Treffern, zeugen von schmackhafter Fußball-Kost.Gestiegenes Selbstvertrauen Wer weiß, vielleicht können die "Habichte" ja dem haushohen Favoriten ihr Menü versalzen, oder salopp gesagt, in die Suppe spucken. Auch, dass die Dortmunder auf ihrem Kunstrasen einen besonders schnellen technischen Fußball spielen können, macht Trainer Kuhn keine Angst: "Wir trainieren doch auf dem gleichen Belag und ich sehe, dass auch wir Techniker in den Reihen haben." Und Kämpfer. Das hat sich in den letzten Wochen gezeigt. Das Selbstvertrauen ist gestiegen und macht Mut. Auch wenn man weiß, dass Brünninghausen über exzellente Einzelspieler verfügt, die schon einige Klassen höher ihre Brötchen verdient haben.Mannschaftsgeist zähltKuhn baut auf den wieder erwachten Mannschaftsgeist: "Ich habe 15 Spieler zur Verfügung, die gut zusammen passen; jeder weiß, wie wichtig er für das Team ist." Damit meint er nicht nur den pfeilschnellen Patrick Podwysocki, die Mittelfeld-Strategen Daniel Kristler und Marcus Plarre, oder die Defensive um Björn Schmidt. Auch auf der Reservebank fieberte jeder mit. Ob der gesperrte Marc Olschewski oder der wegen Verletzung ausgewechselte Philipp Nährig. Kuhn: "Die waren so laut, dass die knapp vor einer Gelb-Roten Karte standen." Das Engagement hat sich ausgezahlt. Vielleicht ja auch in Brünninghausen.

Lesen Sie jetzt