Gruszka-Elf will oben mitspielen - Die Vorschau

Fußball: Bezirksliga

Nach dem Aus im Westfalenpokal-Achtelfinale am Mittwoch geht es für den SV Wacker Obercastrop (1.) am Sonntag, 1. Oktober, in der Fußball-Bezirksliga weiter. Aus dem Tabellenkeller klettern können die Bezirksliga-Fußballer der SG Castrop (14.) mit einem Sieg beim Erler SV (9.). Und Spvg Schwerin steht vor einer weiteren interessanten Aufgabe.

CASTROP-RAUXEL

, 29.09.2017, 15:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gruszka-Elf will oben mitspielen - Die Vorschau

Robin Franke (am Ball) und sein SV Wacker Obercastrop treffen am Sonntag, 1.Oktober, auf die Spvg Erkenschwick II.

Bezirksliga 9 Spvg Schwerin - SG Suderwich Sonntag (1. Oktober), 15 Uhr, Am Grafweg, Castrop-Rauxel

Die Reihe der hochklassigen Partien am Grafweg reist nicht ab: Vor 14 Tagen gab es das 1:2 gegen den damaligen Bezirksliga-Spitzenreiter BV Rentfort, wenige Tage danach das 2:4 im Kreispokal gegen den Landesligisten FC Frohlinde. Am Sonntag, 1. Oktober, hat die Spvg Schwerin (4.) gegen den Aufsteiger SG Suderwich (3.) die nächste interessante Aufgabe zu lösen.

Wem das alles noch nicht reicht, der sollte bereits einen Blick auf die kommende Woche richten. Dann läuft die Mannschaft von Trainer Marco Gruszka beim SV Wacker Obercastrop (1.) auf. Der Coach sagt dazu: „Das ist innerhalb kurzer Zeit das dritte Topspiel für uns.“

Schon am Sonntag wird die Richtung bestimmt, wohin die Reise geht. Kann Schwerin oben mitspielen? Oder bricht der Kontakt zur Spitzengruppe ab? Zudem beträgt die Distanz zu FC/JS Hillerheide auf Platz acht nur zwei Punkte. es könnte am Sonntag mächtig Bewegung in der Tabelle kommen. Nicht wenn Schwerin gegen Suderwich gewinnt. Dazu müssten die Blau-Gelben allerdings das fahrlässige Auslassen bester Torchancen – wie gegen Rentfort – abstellen.

Das Personal für ein erfolgreiches Abschneiden ist vorhanden. Ausfallen wird definitiv nur Marvin Rupieper. Die Langzeitverletzten Mirco Burkamp (Knie) und Tolga Yasar (Fingerbruch) sind wieder im Training, berichtete Gruszka. Dieser sagte weiter: „Für einen Einsatz am Sonntag wird es bei ihnen aber noch nicht reichen.“

SV Wacker Obercastrop - Spvgg. Erkenschwick II Sonntag, 15 Uhr, Karlstraße, Castrop-Rauxel

Bleibt abzuwarten, wie die Elf von Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu die unglückliche 2:3-Niederlage im Pokal-Achtelfinale gegen den FC Iserlohn (Westfalenliga) verkraftet hat. Die Enttäuschung war groß beim seit dem vergangenen Sonntag frisch gebackenen Bezirksliga-Spitzenreiter trotz der tollen Leistung in der Erin-Kampfbahn. Das späte Iserlohner Siegtore trübte die Stimmung.

Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu will die Erkenschwicker Westfalenliga-Reserve nicht unterschätzen. Im Gegenteil. Der Wacker-Coach sagte am Freitag: „Wir gehen die Sache sehr konzentriert an, immerhin haben die Erkenschwicker zuletzt den Erler SV mit 4:2 besiegt.“

In erster Linie wolle man sich aber auf die eigene Stärke besinnen. „Wir müssen nach den vielen Pokaleinsätzen die mentale Müdigkeit ablegen und von der ersten Minute an wach sein“ ergänzte der Trainer. Der aus dem Pokalspiel noch eine negative Nachricht mitbrachte, weil Marcel Herder mit einer Knöchel-Verletzung ausgeschieden war. Der Trainer sagte: „Ob vier Wochen oder drei Monate Pause, das stellt sich erst nach einer genauen Diagnose heraus.

Erler SV - SG Castrop-Rauxel Sonntag, 15 Uhr, Cranger Straße 404b, Gelsenkirchen

Aktuell ist die SG Drittletzter und kann mit dem zweiten Sieg in Folge Teutonia/SuS Waltrop (13.) und die Spvg Erkenschwick II (12.) überholen. Bei dem Vorhaben ab 15 Uhr auf dem Rasenplatz Am Forsthaus (Cranger Straße 404b) in Gelsenkirchen nicht mitwirken können die weiterhin verletzten Dennis Dannemann und Benedikt Meyer-Drabert. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Marco Führich. Nach Verletzungspausen wieder dabei sind Dogan Öztürk und Zakaria Abloua.

Die SG-Trainer Dennis Hasecke und Marco Taschke hatten ihre Gelsenkirchener Gastgeber vor zwei Wochen im Nachholspiel gegen Westfalia Huckarde (2:2) beobachtet. Taschke sagte: „Insbesondere in der Offensive sind die Erler sehr gut und daheim nur schwer zu schlagen.“

Zuletzt musste der Erler SV 08 allerdings vier Niederlagen in Folge hinnehmen. Erle-Trainer Hartmut Scholz sagte am Donnerstag: „Wir müssen zusehen, dass der Abstand auf die Abstiegsränge nicht noch geringer wird.“ Aktuell sind es vier Zähler, die die Gelsenkirchener von den drei Abstiegsplätzen trennen.

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