Gute Leistung schützt vor Standpauke

Auf der Außenbahn

Zurzeit wird in Herne Crange wieder eines der größten Volksfeste Deutschlands gefeiert. Doch wohl kaum ein Trainer ist begeistert, wenn seine Mannschaft der Kirmes am Vorabend eines Spiels einen Besuch abstatten will. Handball-Coach Gerald Raasch konnte sich eine Standpauke jedoch ersparen, seine HSG lieferte trotz Kirmes-Gang einen gute Leistung ab.

CASTROP-RAUXEL

, 11.08.2014, 13:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

noch recht junger Fußballtrainer des Bezirksligisten SV Wacker Obercastrop, macht sich Sorgen um seine Haarpracht - weil er sich vor dem Saisonstart am Sonntag, 17. August, gegen Arminia Marten noch Gedanken machen muss, wen er denn nun ins Tor stellt. Alle drei Torhüter -Tim Cittrich, David Scholka und Paul-Robin Meschkis - hätten so gut gearbeitet, „dass ich wohl bei der Entscheidung graue Haare bekommen werde“, sagte Hasecke nach dem letzten Testspiel.

eigentlich Ersatztorwart der Spvg Schwerin, hat augenblicklich wieder die Hauptrolle im Gehäuse bei dem Fußball-Bezirksligisten übernommen. Weil sich die nominelle Nummer eins, Marco Schulz, bei der Stadtmeisterschaft einen Kapselriss zuzog, wird Brödner womöglich auch im ersten Punktspiel bei Borussia Ahsen das Tor hüten. Eine nachhaltige Bewerbung hat er beim 3:2-Testspielsieg gegen TuS Harpen eingereicht: Beim Stande von 1:1 parierte der Keeper in der 45. Minute einen Elfmeter.

Trainer des Handball-Bezirksligisten HSG Rauxel-Schwerin, war zufrieden mit der Leistung seines Teams beim Testspiel in Hattingen (30:31). Alles andere als ein engagierter Auftritt hätte wohl auch zu einer ordentlichen Standpauke des Übungsleiters geführt. „Die Spieler waren am Vorabend auf der Cranger Kirmes“, erklärte Raasch, „sie wussten genau, dass ich darüber nicht begeistert war.“

„Stadionsprecher“ beim Fußball-A-Kreisligisten VfB Habinghorst, griff während des Kreispokal-Spiels gegen den Bezirksligisten Spvg Schwerin nicht zum Mikrofon. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, nach dem 1:0 des VfB eine Ansage zu machen – ohne Verstärker. Unter dem Tribünendach stehend skandierte er lautstark die Nachricht vom Führungstreffer. Und auch nach dem Abpfiff stimmte er trotz der 1:3-Niederlage an: „Wir wollen die Mannschaft sehen.“

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