Hammer-Gruppe A, Rudelbildung, 400 Zuschauer: Dramatik bei Stadtmeisterschaft in Marl

Hallenfußball

Hallenfußball-Stadtmeister in Marl wurde am Freitagabend kurz vor Mitternacht der FC Marl. Die Mannschaft gewann das phasenweise dramatische Turnier. In einem Spiel gab es drei rote Karten.

Marl

, 15.01.2020, 13:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Marl ging es phasenweise heiß her.

Bei den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Marl ging es phasenweise heiß her. © Bernd Paulitschke (Symbolbild)

Neuer Hallenfußball-Stadtmeister in Marl wurde am Freitagabend kurz vor Mitternacht der FC Marl. Der Bezirksligist besiegte im Endspiel den A-Kreisligisten Fenerbahce Istanbul Marl deutlich mit 6:3.

Neun Klubs in drei Gruppen hatten den Titelkampf in der mit 400 Zuschauern ausverkauften Rundsporthalle aufgenommen. Die Besonderheit in Marl ist, dass bei der Auslosung alle Klubs in einen Topf kommen.

Und so kam es, dass Titelverteidiger TuS 05 Sinsen (Westfalenliga), der FC Marl und VfB Hüls (beide in der Bezirksliga 9 Gegner der Castroper Vereine) der Gruppe A zugelost wurden. Soll heißen: Ein Favorit würde schon in der Vorrunde ausscheiden. Und das war nach zwei Niederlagen der TuS 05 Sinsen.

Heißes Halbfinale mit drei Roten Karten

Heiß her ging es im Halbfinale zwischen den Bezirksligisten FC Marl und VfB Hüls mit drei Roten Karten und einer Rudelbildung. Die erste Rote Karte kassierte der VfB-Spieler Yannik Kayma für ein Handspiel auf der Torlinie.

Nach einer Rudelbildung wurden Patryk Beczkowski (VfB) und Kim Völkel (FCM) mit „Rot“ vom Feld geschickt. In einer hektischen Schlussphase hatte der VfB Hüls in den abschließenden 45 Sekunden beim Stand von 2:2 nur noch zwei Feldspieler auf dem Platz, was der FCM trotzdem nicht nutzen konnte. Er setzte sich dann aber im Neunmeterschießen mit 2:1 durch.

Das zweite Halbfinale gewann A-Kreisligist Fenerbahce Istanbul gegen den Liga-Konkurrenten SC Marl-Hamm mit 7:6 im Neunmeterschießen.

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