Handball: Starker Auftsteiger erwartet CTV

CASTROP-RAUXEL Nach einer Serie von sechs Liga-Niederlagen in Folge konnten die Handballerinnen des Castroper TV am vergangenen Wochenende zumindest im Kreispokal ein Erfolgserlebnis verbuchen. Am Sonntag (30. November, Anwurf: 17 Uhr) muss die Copar-Sieben nun bei Eintracht Dolberg versuchen, auch in der Landesliga an den positiven Trend anzuknüpfen.

von Von Jörg Laumann

, 28.11.2008, 16:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Handball: Starker Auftsteiger erwartet CTV

CTV-Trainer Ulrich Copar ist dabei durchaus bewusst, dass die Hürde beim Aufsteiger in Ahlen durchaus hoch ist. "Dolberg ist schon eine Hausnummer", sagt der Coach mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf. "Die Mannschaft hat sich in der neuen Liga-Umgebung offenbar sehr gut zurechtgefunden."

Tatsächlich hat der Neuling aus sieben Partien bereits neun Punkte sammeln können und sich auf Rang drei vorgearbeitet. In Caroline Echtermann, die allein in der Partie gegen Witten 16 Mal ins Schwarze traf, und Yvonne Winkler verfügt Dolberg über zwei äußerst torgefährlichere Spielerinnen. "Um die beiden müssen wir uns sicherlich besonders kümmern", sagt Copar. Als Besonderheit stuft der Trainer auch die äußeren Umstände in der Dolberger Heimspielstätte ein. In der dortigen Mehrzweckhalle ist es laut Copar "sehr hell und sehr laut".Sieg gegen Wanne nicht zu hoch bewerten

Unter der Woche hat der Castroper Coach mit sehr mäßiger Trainingsbeteiligung zu kämpfen gehabt, hofft aber darauf, am Sonntag in Ahlen seine Bestbesetzung aufbieten zu können. Lediglich der Einsatz von Dorothea Grillo (verletzt) ist beim aktuellen Tabellenzehnten fraglich.

Ob der 23:17-Erfolg gegen den Liga-Rivalen TV Wanne 1885, den sein Team in der Vorwoche im Kreispokal einfahren konnte, ein gutes Omen für das Gastspiel in Dolberg ist, bleibt laut Copar abzuwarten. Man müsse die Partie gegen die Hernerinnen relativ betrachten, da beide Teams mehrere Stammspielerinnen ersetzen mussten. "Meine Mannschaft bewertet den Erfolg gegen Wanne nicht so hoch", sagt Copar.

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