Handball: TuS Ickern würde sich über HSG-Hilfe freuen

CASTROP-RAUXEL Im Kampf um den Aufstieg aus der Handball-Bezirksliga kann der TuS Ickern am Wochenende auf Unterstützung durch den Lokalrivalen hoffen: Während der Tabellenführer bereits am Samstag (14. März) bei der HSG Gevelsberg Silschede 2 antritt, empfängt die HSG Rauxel-Schwerin am Sonntagabend den Ickerner Verfolger FC Erkenschwick.

von Von Jörg Laumann

, 13.03.2009, 17:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Deckung des TuS Ickern, hier bei einem Freiwurf der HSG im Derby mit der HSG, will weiter am Aufstieg arbeiten.

Die Deckung des TuS Ickern, hier bei einem Freiwurf der HSG im Derby mit der HSG, will weiter am Aufstieg arbeiten.

Auch wenn es bei der HSG Gevelsberg Silschede 2 "nur" gegen den Tabellenzehnten geht, macht sich der TuS Ickern auf eine schwere Aufgabe gefasst. Denn die Silscheder haben in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Serie hingelegt: Unter dem neuen Trainergespann Matthias Just und Markus Schwarzer gelangen zuletzt vier Siege in Folge.

Auch beim Hinspiel in Ickern, das der TuS mit 25:23 für sich entscheiden konnte, habe ihm der Gegner gut gefallen. "Das ist eine junge Truppe mit viel Potenzial." Im Auswärtsspiel in Ickern stellten die Silscheder vor allem in den letzten Minuten, als sie einen Acht-Tore-Rückstand auf nur noch zwei Treffer reduzieren konnten, ihre Kampfstärke unter Beweis. Davon kann auch die HSG Rauxel-Schwerin ein Lied singen, die in dieser Saison beide Partien gegen Gevelsberg praktisch in letzter Sekunde verlor.

Fünf Zähler Vorsprung für den TuS Beim TuS Ickern ist man also gewarnt, muss sich aber mit der eigenen Bilanz auch nicht verstecken. Seit fünf Partien sind die Pade-Schützlinge ungeschlagen, der Vorsprung auf den Tabellenzweiten beträgt nach wie vor komfortable fünf Zähler.

Auf sportliche Unterstützung von Seiten der HSG Rauxel-Schwerin, die den unmittelbaren Ickerner Verfolger FC Erkenschwick empfängt, will man sich beim TuS nicht verlassen. "Wir sind die einzige Mannschaft in der Liga, die aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen kann", sagt Pade. Die Partie der HSG, die am Sonntag um 18 Uhr in der ASG-Halle angeworfen wird, werde er dennoch als interessierter Zuschauer besuchen.

"Wir müssen zusehen, dass wir den Kopf frei bekommen" Der Trainer der HSG Rauxel-Schwerin, Dirk Rogalla, muss unterdessen mit seinem Team in der schweren Partie gegen den Tabellenzweiten den Weg aus der Krise suchen. Nur zwei Siege aus acht Spielen hat die HSG im Spieljahr 2009 verbuchen können, in der Tabelle belegt man mittlerweile nur noch den zwölften Rang, der nicht automatisch den Klassenverbleib garantiert. "Wir müssen zusehen, dass wir den Kopf frei bekommen und einen Sieg einfahren", fordert Rogalla.

"An guten Tagen sind wir in der Lage, jeden Gegner zu schlagen", weiß er, "allerdings haben wir zuletzt oft genug bewiesen, dass wir an schlechten Tagen auch gegen jeden Gegner verlieren können."

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