Heimstarker VfB Habinghorst empfängt Auswärtskönige aus Buer

Landesliga 3

CASTROP-RAUXEL Ein Spiel mit Seltenheitswert: Wenn der VfB Habinghorst am Sonntag im Habichthorst (Anstoß 14.30 Uhr) auf den Tabellennachbarn SSV Buer trifft, dann steht auf der heimischen Seite ein Team, das zuhause die meisten Punkte einsackte, während dies den Gelsenkirchener Gästen vornehmlich in der Fremde gelang.

von Von Jürgen Weiß

, 13.11.2009, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marc Olschewski fällt mit einer Knieverletzung weiter aus.

Marc Olschewski fällt mit einer Knieverletzung weiter aus.

Die Castrop-Rauxeler Nordlichter ihrerseits können auf 12 Heimpunkte (von insgesamt 16) verweisen, was wiederum nur der FC Brünninghausen und TuS Stockum toppen konnten, die einen Punkt auf eigener Anlage mehr verbuchten. Ein großes „Aber“ muss allerdings hinter dem ganzen Zahlenspiel gesetzt werden. Die Habinghorster Cracks haben seit der Implantation des neuen Rollrasens von Tor zu Tor, einfach nicht mehr so getroffen, wie es zum Saisoneinstand sozusagen mit Leichtigkeit gelang. Und dieses „Beschwingte“, sagt Coach Beleijew, wäre seinen Burschen abhanden gekommen. Mut machen die guten Ansätze in Günnigfeld, als aber eben diese Torungefährlichkeit das Problem beim knappen Vorbeischrammen zu etwas Zählbarem führte. Immerhin wurden Torgelegenheiten erarbeitet, was alleine einen Fortschritt bedeutet. Nach vier teils unglücklichen Niederlagen sollte jetzt langsam der Erfolg zurückkehren.

In die Mannschaft zurück kam letzte Woche der vorher am Knie verletzte Bahtiyar Ay, der mit Björn Schmidt, der nach einer Knie-Operation wieder zu alter Form auflief, die Abwehr vor Aushilfskeeper Edgar Wossning organisierte. Weiter nicht dabei sein wird gegen Buer Marc Olschewski, der sich vor Wochen eine für Habinghorst jetzt schon fast symptomatische Knieverletzung zuzog. Damit nicht genug, denn selbst Trainer Beleijew wurde von seinem Arzt am Donnerstagmittag aus dem Verkehr gezogen. Die Diagnose, Schüttelfrost und Fieber, ließ nur die Verordnung „Bettruhe“ zu. So musste Mannschaftskapitän Gordon Schwarze die letzten beiden Übungseinheiten leiten. Und nach dem Stand der Dinge wird die heimische Landesligacrew auch am Sonntag auf ihren Chef-Antreiber an der Linie verzichten müssen.

Lesen Sie jetzt