Henrichenburgs B-Junioren sind gut aufgestellt

Serie: Jugend-Team der Woche

In der neuen Saison bestreiten die B-Junioren-Fußballer des TuS Henrichenburg ihre Spiele nicht länger mit neun Mann, sondern mit elf. Mit einem Kader von 24 Spielern ist das Team mehr als gut aufgestellt, eine zweite B-Junioren-Mannschaft soll es aber nicht geben. Wir stellen sie als unser Jugend-Team der Woche vor.

CASTROP-RAUXEL

von Sarah Rütershoff

, 08.09.2017, 08:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das B-Junioren-Team des TuS Henrichenburg vor dem Vorbereitungsspiel gegen Arminia Ickern II. Hinten v.l.: Co-Trainer Björn Kollatschni, Nico Schmidt, Tobias Bartsch, Kapitän Nico Maaß, Oliver Lammering, Alexander Graff, Luca Wilk, Hendrik Kranefoer, Moritz Gloger, Leonard Haddorf und Trainer Michael Erdmann (Trainer). Vorne v.l.: Max Schankweiler, Dominic Kronsfoth, Jan Melzner, Julian Hager, Ben Böhm, Florian Brzosowski und Moritz Lammering.

Das B-Junioren-Team des TuS Henrichenburg vor dem Vorbereitungsspiel gegen Arminia Ickern II. Hinten v.l.: Co-Trainer Björn Kollatschni, Nico Schmidt, Tobias Bartsch, Kapitän Nico Maaß, Oliver Lammering, Alexander Graff, Luca Wilk, Hendrik Kranefoer, Moritz Gloger, Leonard Haddorf und Trainer Michael Erdmann (Trainer). Vorne v.l.: Max Schankweiler, Dominic Kronsfoth, Jan Melzner, Julian Hager, Ben Böhm, Florian Brzosowski und Moritz Lammering.

Die Konzentration liegt ganz auf dieser einen Mannschaft, mit der Trainer Michael Erdmann und Co-Trainer Björn Kollatschni so einiges vorhaben. Die B-Junioren-Elf des TuS blickt auf eine mühsame Saison 2016/17 zurück, in der sie sich in einer Neuner-Konstellation drei Punkte geholt hatte und damit auf dem Abstiegsplatz gelandet war. In der neuen Spielzeit werden nicht nur die Spieler auflaufen, die im vergangenen Jahr die Mannschaft gebildet haben. Sieben Neuzugänge und elf C-Junioren-Spieler, die größtenteils aus dem eigenen Verein kommen, füllen den Kader auf.

Als neu zusammengestellte Mannschaft haben die Jungs in Sachen Fußball noch viel zu lernen, wie Torwart und Kapitän Nico Maaß berichtet. „Aber dafür sind der interne Zusammenhalt sowie der Teamgeist auf einem sehr hohen Level“, sagt er auch. „Ich freue mich, in der neuen Saison mit diesen Jungs zusammenspielen zu dürfen.“

Alles auf Anfang

Auch Trainer Michael Erdmann ist guter Dinge, was die Kadergröße der Mannschaft und auch die Moral intern anbetrifft. „So wird das Team ordentlich durchgemischt und quasi alles auf Anfang gesetzt“, sagt er. Er ist in dieser Saison ebenfalls neu zum Team dazugestoßen. In der vorigen Saison hatte er die C-Jugend des TuS Henrichenburg trainiert.

Erdmann sieht gute Chancen, in dieser Saison im oberen Bereich der Tabelle der Kreisliga B mitzuspielen. „Ich rechne damit, dass wir uns zwischen dem dritten und fünften Platz einordnen“, sagt der Trainer. Dafür tut er viel. Zuletzt bestritt seine Elf zwei Freundschaftsspiele gegen Arminia Ickern II (0:5) und den FC Frohlinde II (3:4). „Da wir uns aufgrund der Neugestaltung erst finden müssen und wir gegen eingespielte Mannschaften angetreten sind, bin ich zumindest mit dem Ergebnis des zweiten Spiels zufrieden“, so Erdmann.

Erfahrung aus Bochum

Unterstützt wird er in der neuen Saison von Co-Trainer Björn Kollatschni, der sich insbesondere um den Bereich Technik kümmert. „Unsere Aufgabe besteht darin, den Spielern die bestmöglichen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, um sie im optimalen Fall an die A-Junioren des TuS Henrichenburg heranzuführen“, sagt Erdmann. Seine Spielidee sieht er erfüllt, wenn die Mannschaft das auf dem Platz umsetzt, was er zuvor erklärt und mit ihr trainiert hat. „Ich gebe die Spielidee nur vor. Was die Jungs daraus machen, ist ihnen überlassen.“ Beweglichkeit und Ausdauer holen sich einige Spieler laut Erdmann auch bei anderen Sportarten wie Tennis oder im Fitnessstudio.

Erfahrungen auf dem Trainerposten gesammelt hatte der Übungsleiter bisher bei zwei Bochumer Frauen-Mannschaften. Zweieinhalb Jahre hat Erdmann die Fußballerinnen von Germania Bochum-West begleitet, weitere zwei einhalb Jahre die von Markania Bochum. Durch seinen Wohnort in Castrop-Rauxel und seine Enkelkinder sei Erdmann letztlich beim TuS in Henrichenburg hängen geblieben. Der kommenden Saison sieht er positiv entgegen, wenn seine Jungs weiter so mitziehen wie bisher.

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