Ickern-Trainer Gül: „Wir wollen Spaß haben“

Fußball: Kreisliga B

Die Fußballer von Eintracht Ickern gehen nach der Auflösung der Spielgemeinschaft mit Yeni Genclik wieder mit einem eigenen Team in der Kreisliga B an den Start. Im Interview spricht der neue Trainer des Teams von der Uferstraße, Erkan Gül, über den Ist-Zustand und die Ziele seiner Mannschaft.

CASTROP-RAUXEL

26.07.2016, 17:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marlon Klaiwtter (beim Schuss) und die Eintracht Ickern gewann alle ihre drei Testspiele, die sie bislang hatten.

Marlon Klaiwtter (beim Schuss) und die Eintracht Ickern gewann alle ihre drei Testspiele, die sie bislang hatten.

Herr Gül, kurzfristig sind Sie als neuer Trainer von Eintracht Ickern eingesprungen. Erst waren Sie für die zweite Mannschaft in der Kreisliga C eingeplant. Wie kam es dazu, dass Sie die Erste übernommen haben? Gül: Der Vorstand hat das so entschieden. Gemeinsam mit Cemal Cicibas, der ursprünglich die Mannschaft trainieren sollte, haben wir beschlossen, dass ich den Posten übernehme. Cemal wird als Co-Trainer dabeibleiben. Ich habe für das neue Team fast die komplette zweite Mannschaft mit nach oben in die Erste genommen.

Wie kam der Kontakt zu den Neuzugängen aus anderen Vereinen zustande? Der Kontakt ist vor allem aus den Freundeskreisen entstanden. Einige Jungs aus der Umgebung haben auch familiäre Kontakte zur Mannschaft und sind deshalb dazu gekommen. Mein Neffe Mehmet Civ kam etwa vom Lüner SV. Er hat dort zum Bezirksliga-Kader gehört.

Durch die Neuzugänge gibt es viele neue Gesichter in der Mannschaft. Wer ist denn noch alles aus der ehemaligen Mannschaft der SG Eintracht Ickern/Yeni Genclik übrig geblieben? Zum Beispiel Julian Theiler oder Marlon Klawitter. Auch diese Spieler sind für uns sehr wichtig, weil sie in der kommenden Saison bestimmt unsere Führungsspieler sein werden.

Welche sportlichen Ziele haben Sie sich für die Spielzeit 2016/17 gesetzt? Wir wollen zunächst gemeinsam eine vernünftige und disziplinierte Mannschaft werden. Dann geht es darum den Klassenerhalt zu sichern. Wir wollen Spaß am Fußball haben. Nach ein paar Spieltagen sehen wir dann, wo es in der Tabelle für uns hingeht. Die Jungs brauchen Zeit, weil sie in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt haben.

Wie lief die Vorbereitung in der Sommerpause? Sehr gut. Vor allem die Trainingsbeteiligung war mit durchschnittlich 19 Mann viel besser als im letzten Jahr. Alle machen gut mit. Ich glaube, dieses Jahr wird uns viel Spaß machen.

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