Ickerner Trainer will den nächsten Elfmeter schießen

Auf der Außenbahn

Alles muss man selber machen! Denkt sich ein Trainer in der Kreisliga B und spielt mit dem Gedanken, sich künftig bei Strafstößen einzuwechseln. Die eigenen Spieler verschießen nämlich ganz gerne mal vom Punkt. Die Ankündigung ist zwar mit einem Augenzwinkern zu verstehen, aber wer weiß? Letzte Spieltage sollen sich je nach sportlicher Situation ja sehr gut für derartige Aktionen eignen.

CASTROP-RAUXEL

, 18.04.2016, 16:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wenn das die Spieler mitbekommen: Arminia Ickerns Trainer Patrick Stich will die Misserfolge vom Punkt ausmerzen und sich bei Strafstößen einwechseln. Damit mal wieder einer rein geht!

Wenn das die Spieler mitbekommen: Arminia Ickerns Trainer Patrick Stich will die Misserfolge vom Punkt ausmerzen und sich bei Strafstößen einwechseln. Damit mal wieder einer rein geht!

Patrick Stich, Trainer der Kreisliga B-Fußballer von Arminia Ickern (1.), berichtete nach dem 3:1-Sieg seiner Elf gegen Schlusslicht DJK Elpeshof, dass er mit dem Gedanken spielt, selbst aufzulaufen. Kerim Steinchen hatte einen Elfmeter verschossen. "Gefühlt war das in meiner Zeit in Ickern der 13. Strafstoß, der nicht drin war. Da muss ich mich wohl beim nächsten Elfmeter selbst einwechseln", sagte Stich.

Kevin Balint, Trainer der Schweriner B-Junioren in der Fußball-Bezirksliga, musste nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub direkt eine 1:2-Niederlage bei Westfalia Herne II sehen. Vor dem 2:1-Sieg gegen den SC Weitmar eine Woche zuvor hatte Balint noch Anweisungen zur Aufstellung an seinen Vertreter Nevzat Öz weitergegeben und dann die Koffer gepackt. Nach der verlorenen Partie dachte Balint scherzhaft darüber nach, Konsequenzen zu ziehen: "Wenn der Verein das bezahlt, fahre ich vor jedem Spiel in den Urlaub."

Christian Chroscinski, Tischtennis-Landesligaspieler in Diensten der DJK Roland Rauxel und Vereinsvorsitzender, freute sich trotz der 1:9-Niederlage beim ASV Wuppertal über den netten Empfang durch die Gastgeber. Die kündigten die Partie gegen Roland nicht nur durch ein Plakat in der Sporthalle an, sondern luden anschließend auch noch zu Bier und Grillwurst ein. So verweilten die Rauxeler dort noch eine halbe Stunde. Bis es weiterging, zur Meisterfeier von Roland Rauxel III, wo es eine zweite Runde Bier und Würstchen gab.

Nicola Schuchardt, Verbandsliga-Tischtennisspielerin des Post SV und ihre Mitstreiterinnen feierten beim Post SV Oberhausen ein Wiedersehen mit der ehemaligen Team-Kameradin Petra Düssel. Für einen feierlichen Rahmen hatten die Gastgeberinnen gesorgt. "Oberhausen spielt immer sonntags und da gibt es immer Frühstück", erklärte Nicola Schuchardt. Dazu tranken sie ein Glas Sekt. Nicola Schuchardt: "Das war mehr Sonntagsbrunch als Tischtennis."

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