In Herne liegen für die HSG Rauxel nur Bonuspunkte, der TuS Ickern muss gewinnen

Handball

Die HSG Rauxel-Schwerin läuft zum zweiten Rückrundenspiel in der Nachbarstadt Herne auf. Dort hängen die Punkte-Trauben sehr hoch.

Castrop-Rauxel

, 01.02.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
In Herne liegen für die HSG Rauxel nur Bonuspunkte, der TuS Ickern muss gewinnen

Lukas Steinhoff (am Ball) und die HSG Rauxel-Schwerin stehen am zweiten Rückrundenspieltag der Landesliga vor einer hohen Hürde. Die HSG gastiert am Sonntag, 2. Februar, beim Tabellenzweiten HC Westfalia Herne. © Volker Engel

Absolute Bonuspunkte liegen für die Handballer des Landesliga-Aufsteigers HSG Rauxel-Schwerin am Sonntag, 2. Februar, in Herne auf dem Parkett. Das heimische Schlusslicht ist ab 18 Uhr Gast des Aufstiegsanwärters HC Westfalia Herne (2.).

HSG-Trainer Sebastian Clausen sagte am Freitag: „Im Hinspiel haben wir Herne mit seinen individuell starken und schnellen Spielern mit einer kompakten Abwehr 50 Minuten lang Paroli bieten können. Um etwas mitnehmen zu können, müssten wir das diesmal die vollen 60 Minuten schaffen.“ Im Angriff dürften seine Mannen nicht überhastet abschließen und sollen bei Fehlwürfen schnell wieder am eigenen Kreis sein. Clausen: „Nur, wenn wir überflüssige Gegenstoß-Tore vermeiden können, haben wir eine Chance.“

Michel Neuhaus trainiert nicht

Wahrscheinlich treten die Rauxel-Schweriner in Bestbesetzung in Herne an. Nur Michel Neuhaus konnte wegen eines lädierten Fingers nicht trainieren. Clausen: „Ich gehe aber davon aus, dass er beim Spiel wieder dabei ist.“ Aus der zweiten Mannschaft (Kreisliga) wird Alexander Materna nicht aushelfen können. Ihn plagen seit Wochen Rückenbeschwerden.

In der Kreisliga steht der TuS Ickern (3.) in der Pflicht, das Heimspiel am Sonntag gegen den abstiegsgefährdeten Bochumer HC (12.) zu gewinnen. Ansonsten wäre der Spitzenreiter VfL Hüls, der sechs Minuspunkte weniger auf dem Konto hat, unerreichbar. Westfalia Scherlebeck (2.) ist noch in Reichweite. Allerdings wird wahrscheinlich der Vizemeister des Kreises Industrie in diesem Jahr nicht in den Genuss kommen, als Nachrücker in die Bezirksliga aufzusteigen.

TuS-Trainer Ralf Utech sagt: „Rechnerisch ist noch alles möglich. Ich denke aber, dass Hüls und Scherlebeck es unter sich ausmachen. Beide verfügen über gut besetzte und breite Kader.“

Die Abstiegszone ist nah

In ihrem ersten Kreisliga-Jahr hat sich die HSG Rauxel-Schwerin 2 noch nicht endgültig im Tabellenmittelfeld etabliert. Als Zehnter hat der Aufsteiger nur zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Deshalb wäre ein Erfolg beim Waltroper HV (8.) am Sonntag Gold wert. HSG-Trainer Stephan Speckbacher sagt: „Wir müssen unsere eigene Leistung wieder konstanter abrufen, dann ist der Gegner fast egal. Wir können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren.“

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