Jakschik-Boot trifft im Vorlauf auf den Titelverteidiger

Rudern, Weltmeisterschaft

Die Vorfreude merkt man ihm an. Der Ruderer Malte Jakschik vom RV Rauxel geht bei der Weltmeisterschaft in Amsterdam im Deutschland-Achter an Bord - und schreibt vor dem Vorlauf am Montag auf der Internetplattform Facebook: "Es geht endlich los!" Im Vorlauf trifft das Jakschik-Boot auch auf Titelverteidiger Großbritannien.

CASTROP-RAUXEL

, 24.08.2014, 09:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Malte Jakschik geht bei der Ruder-WM in Amsterdam im Deutschland-Achter an Bord.

Malte Jakschik geht bei der Ruder-WM in Amsterdam im Deutschland-Achter an Bord.

Die deutsche Besatzung wird dabei wahrscheinlich nicht im Handstreich den direkten Weg in das Finale am Sonntag, 31. August, erreichen können. Denn die Vorlaufgegner sind Australien, Spanien, Weißrussland, Spanien, Frankreich und auch der Titelverteidiger Großbritannien. Nur der Gewinner des Rennens qualifiziert sich direkt für den Endlauf. Alle weiteren müssen versuchen, sich ihren Weg dorthin über die Hoffnungsläufe zu bahnen. Die Deutschen mit einer Portion Selbstbewusstsein in den Wettbewerb. Schließlich haben sie Anfang Juni den Europameister-Titel in Belgrad herausgerudert. Hier überquerten sie nach 200 Metern vor Russland (2.) und Großbritannien (3.) die Ziellinie. Die Briten hatten 2013 dem Deutschland-Achter in Südkorea die WM-Goldmedaille vor der Nase weggeschnappt. Bei den Deutschen mit an Bord sind fünf Olympiasieger von London 2012 und drei Neulinge, darunter Jakschik. Der 20-Jährige tritt die Nachfolge von Eckhard Schultz an. Dieser war der erste RVR-Athlet, der im Paradeboot des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) saß - und 1988 Olympiasieger von Seoul wurde.

 

 

Lesen Sie jetzt