Jakschik hat Olympia 2020 in Tokio bereits im Blick

Rudern

Seit Donnerstag ist es amtlich: Ruderer Malte Jakschik vom RV Rauxel gehört auch in diesem Jahr der Besatzung des Deutschland-Achters an. Bei der Präsentation der Crew in Dortmund gab Jakschik ein Interview über die Ziele des Deutschland Achters und seine eigenen.

CASTROP-RAUXEL

, 19.05.2017, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jakschik hat Olympia 2020 in Tokio bereits im Blick

Auch dem Dortmund-Ems-Kanal legten sich Malte Jakschik (4.v.r.) und seine Teamkameraden des Deutschland-Achters 2017 in Dortmund am Donnerstag ins Zeug.

Glückwunsch, Sie haben wieder den Sprung geschafft in den Deutschland-Achter. Haben Sie damit gerechnet? Damit rechnen kann man nie, wir haben viel Konkurrenz im Riemen-Bereich. Da kann man sich auf seinem Lorbeer nie ausruhen. Nach der olympischen Silbermedaille von Rio habe ich meinem Maschinenbau-Studium mehr Priorität ausgeräumt. Während eines studienbedingten, 14-wöchigen Praktikums bei MAN in Oberhausen konnte ich nur einmal am Tag trainieren. Das habe ich bei den Leistungswerten auch gemerkt, das war für mich sehr unbefriedigend. Deshalb freue ich mich tierisch, wieder dabei zu sein, ich fahre nämlich supergerne Achter.

Wie würden Sie den neuen, auf drei Positionen umbesetzten Deutschland-Achter 2017 beschreiben? Eine sehr homogene Truppe, physisch durchgängig sehr kompakt. Und dazu sehr motiviert, das ist in einem nacholympischen Jahr ja nicht selbstverständlich. Jetzt müssen wir uns einfahren, aufeinander einstellen, die Technik angleichen. Ich bin da guten Mutes, dass das funktioniert.

Was nehmen Sie sich vor für die Europameisterschaft in Tschechien in der kommenden Woche? Der Achter ist Titelverteidiger... Wir wissen natürlich noch nicht, wo wir aktuell im internationalen Vergleich stehen, aber dass wir immer das Optimum anstreben, ist ja inzwischen bekannt (lacht).

Und wie geht es für Sie weiter? Im Sommer möchte ich meine Bachelor-Arbeit schreiben, ab Herbst dann den Masters-Studiengang beginnen. Und wenn alles gut läuft und ich gesund bleibe, könnte ich mich ein Jahr vor Olympia in Tokio 2020 wieder ganz aufs Rudern konzentrieren.

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