Jakschik mit Achter beim Weltcupin Luzern

Rudern

Für Malte Jakschik vom Ruderverein Rauxel geht das WM-Vorbereitungsprogramm mit dem Deutschland-Achter weiter. Ab Freitag nimmt das Team des Deutschen Ruderverbandes (DRV) am Weltcup im schweizerischen Luzern teil. Der Weltcup-Gesamtsieg ist zwar greifbar nah, wichtiger ist für die Ruderer aber ein ganz anderer Aspekt.

CASTROP-RAUXEL

, 09.07.2015, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als Führende der Weltcup-Wertung könnten sich die Deutschen auf dem Luzerner Rotsee den Gesamtsieg in diesem Wettbewerb sichern. Für sie steht allerdings eher im Vordergrund den schwachen Eindruck vom vergangenen Wochenende vergessen zu machen, an dem der DRV-Achter dem britischen Boot bei der Henley Royal Regatta mit zweidreiviertel Längen Rückstand mehr als deutlich unterlegen gewesen war.

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"Der Weltcup ist für uns eher sekundär", erklärte Bundestrainer Ralf Holtmeyer vor der Reise nach Luzern. "Diesmal gilt es, besser zu fahren und den Formeinbruch von Henley mit einem guten Rennen zu korrigieren." Bei der Weltcup-Regatta in der Schweiz, bei der am Freitag die Vorläufe und am Sonntag das Finale auf dem Programm stehen, wird es ein Wiedersehen mit den Konkurrenten aus Großbritannien geben.

Für Malte Jakschik und seine Mannschaftskollegen ist der Weltcup in Luzern der letzte Wettbewerb vor der Weltmeisterschaft, die ab Sonntag, 30. August, in Aiguebelette (Frankreich) stattfindet. Vor dem Saisonhöhepunkt, bei dem auch die ersten Plätze für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro vergeben werde, hat der DRV noch zwei Trainingslager angesetzt: vom 16. Juli bis 6. August in Völkermarkt (Österreich) und vom 9. bis 23. August in Ratzeburg.

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