Jakschik steht mit dem Achter im WM-Finale

Rudern: Weltmeisterschaft

Der Castrop-Rauxeler Ruderer Malte Jakschik vom RV Rauxel hat sich mit dem Deutschland-Achter bei den Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette direkt für den Endlauf qualifiziert. Ebenfalls im Finale dabei ist Deutschlands größter Konkurrent aus Großbritannien.

CASTROP-RAUXEL

31.08.2015, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Deutschlandachter mit dem Castrop-Rauxeler Malte Jakschik an Bord hat sich gleich im ersten Vorlauf der WM im französischen Aiguebelette einen Startplatz im Finale gesichert. Dort geht es auch um ein Ticket für die Olympischen Spiele.

Der Deutschlandachter mit dem Castrop-Rauxeler Malte Jakschik an Bord hat sich gleich im ersten Vorlauf der WM im französischen Aiguebelette einen Startplatz im Finale gesichert. Dort geht es auch um ein Ticket für die Olympischen Spiele.

Im Vorlauf am Montagmittag ließ es die Mannschaft von Bundestrainer Ralf Holtmeyer zunächst etwas langsamer angehen. Zum Ende des Rennens zog die Auswahl des Deutschen Ruderverbandes (DRV) dann das Tempo an und überholte das lange Zeit führende polnische Boot mit den WM-Dritten von 2014. Im Ziel lag der Deutschlandachter dann 3,5 Sekunden vor den Polen und zog souverän mit einer Bootslänge Vorsprung direkt ins Finale am Sonntag, 6. September, ein.

Auf Rang drei kamen die USA ins Ziel. Damit muss das DRV-Team nicht den Umweg über die Hoffnungsläufe am Mittwoch gehen. Bundestrainer Holtmeyer zeigte sich nach dem Lauf zufrieden und zuversichtlich für das Finale: "Wir sind gleichmäßig durchgefahren, die Briten auch. Aber ich denke, dass sich die Briten im anderen Vorlauf mehr ausgequetscht haben. Aber sie sind schon der Favorit, klar."

Ursprünglich waren für den kommenden Freitag die Halbfinal-Läufe angesetzt worden, die allerdings aufgrund des Rückzugs des rumänischen Bootes ausfallen. DRV-Steuermann Martin Sauer erklärte dazu: "Das ist schon bisschen ärgerlich. Wir hätten gerne ein zusätzliches Rennen gehabt, denn zum Wochenende sollen sich die Windbedingungen ändern."

Qualifikation für Olympia
Der Endlauf am Sonntag bietet die Möglichkeit sich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (Brasilien) im nächsten Sommer zu qualifizieren. Dafür genügt dem Jakschik-Team der fünfte Platz.

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