Jakschik will eine Kleinigkeit aus Rio mitbringen

Auf der Außenbahn

Über 9500 Kilometer Luftlinie trennen Ruderer Malte Jakschik derzeit von seiner Heimat im Ruhrgebiet. Und trotzdem konnte sich Jakschik als Olympia-Teilnehmer für den Deutschland-Achter bereits davon überzeugen, dass auch abseits Brasiliens an ihn gedacht wird. Der Ruderer vom RV Rauxel will sich mit einem besonderen Mitbringsel aus Rio für die Unterstützung aus der Heimat bedanken.

CASTROP-RAUXEL

, 02.08.2016, 06:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Malte Jakschik (2.v.r.) und der Deutschland-Achter wollen in Rio mindestens eine Medaille – am besten aus Gold.

Malte Jakschik (2.v.r.) und der Deutschland-Achter wollen in Rio mindestens eine Medaille – am besten aus Gold.

Malte Jakschik, Ruderer des RV Rauxel, der mit dem Deutschland-Achter bei den Olympischen Spielen an den Start geht, bekommt in Rio de Janeiro virtuelle Unterstützung aus der Heimat. Auf der Internet-Seite www.rv-rauxel.de haben seine Vereinskameraden einen Bereich mit zahlreichen persönlichen Grußbotschaften an den Olympia-Teilnehmer eingerichtet. Jakschik meldete sich prompt mit einem Kommentar zu Wort. Darin heißt es unter anderem: "Ich freue mich tierisch auf die Wettkämpfe und werde alles versuchen, eine Kleinigkeit auf die Wartburginsel mitzubringen."

Robert Ayensu-Ayisi, Fußballtrainer des C-Kreisligisten FC Castrop-Rauxel, hat sich im Kreispokalspiel gegen den SV Wacker Obercastrop (Bezirksliga) trotz der Tor-Flut gegen sein Team bei der 0:11-Niederlage an der Linie nicht aus der Ruhe bringen lassen. Lediglich nach dem Spiel ging er ein wenig aus sich heraus. Er verließ nämlich Arm in Arm und lachend mit Wacker-Coach Andreas Köhler den Kunstrasenplatz am Fuchsweg. Das hatte mit dem Spiel nichts zu tun. Beide haben schon früher für den SC Westfalia Herne in einem Team gespielt und laufen heute noch für die Ü40-Altherren des Traditionsvereins aus der Nachbarstadt auf.

Hendrik Pfadenhauer, Betreuer der Bezirksliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop, hatte sich schon wie sein Gegenüber, Etienne Schwarz vom FC Castrop-Rauxel, darauf eingerichtet, den Spielbericht für das gemeinsame Kreispokalspiel am Samstag mit der Hand schreiben zu müssen. Die Technik am Merklinder Fuchsweg funktionierte nicht. Doch Schiedsrichter Yannik Theis kam ihnen entgegen. Der Sohn des früheren Trainers des SuS Merklinde, Armin Theis, hatte die Aufstellungen in seinem Mobiltelefon gespeichert. Damit führte der Referee die Passkontrolle durch und überlieferte nach dem Spiel auch den Spielbericht von seinem Handy ins Internet.

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