Jannis Augustin erklärt seinen Ausstieg aus dem Spitzen-Rudern

CASTROP-RAUXEL 2007 gewann der Ruderer Jannis Augustin vom RV Rauxel den Junioren-Weltmeistertitel im Achter. Mittlerweile hat sich der 19-Jährige jedoch vom Leistungsrudern zurückgezogen. Im Gespräch mit RN-Mitarbeiter Jörg Laumann erklärt Augustin, warum.

von Von Jörg Laumann

, 25.03.2009, 08:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Jannis Augustin bleibt dem Rudern treu, will sich aber in Zukunft allein auf den RVR konzentrieren.

<p>Jannis Augustin bleibt dem Rudern treu, will sich aber in Zukunft allein auf den RVR konzentrieren.

Im Dezember zog sich Augustin zurück. Heute sagt er: "Der Sprung aus dem Junioren- in den U23-Bereich ist schon sehr groß. Man merkt sehr deutlich, dass vier Jahrgänge in einer Altersgruppe zusammengefasst werden und die Leistungsunterschiede sehr groß sind." Er gehörte zu denen, die zunächst nicht in der Spitzengruppe mitfahren konnten. Augustin: "Die Perspektive fehlte. Für mich waren die Aussichten auf größere Erfolge einfach nicht mehr gegeben. Eine Teilnahme an internationale Regatten oder Weltmeisterschaften wäre in den nächsten Jahren schwierig geworden."

Doch er war noch jung - warum also hat er nicht hart trainiert, um in zwei oder drei Jahren dann zu den älteren und besten der U23 gehört hätte?

Vielleicht wäre es für mich möglich gewesen, in zwei oder drei Jahren wieder stärker auf internationaler Ebene in Erscheinung zu treten", sagt Augustin. "Das hätte aber bedeutet, bis dahin in vollem Umfang weiter zu trainieren und abzuwarten. Damit konnte ich mich nicht wirklich anfreunden." Es gebe auch noch ein Leben neben dem Sport.

Nach wie vor tägliches Training Sein Ruderkarriere ist damit aber nicht beendet. Er will weiter für den RV Rauxel im Boot sitzen. "Nach wie vor trainiere ich nach Möglichkeit täglich. Allerdings nicht mehr in zehn Einheiten pro Woche, wie es als Leistungsruderer üblich war" so Augustin. Welches Ziel er mit dem RVR verfolgt und wie der Wettkampf auf der Themse für ihn war - mehr im ausführlichen Interview in der Mittwochsausgabe (25. März) der Castrop-Rauxeler Ruhr Nachrichten.

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