Jens-Hendrik Hörmann schließt sich dem TC Castrop 06 an

Tennis

Der TC Castrop 06 hat zur Sommersaison einen bekannten Neuzugang an Bord: Jens-Hendrik Hörmann. Im Interview spricht der ehemalige Spieler des TuS Ickern über seinen Wechsel vom Herren-Westfalenligisten TC BW Soest zu den Herren 30 vom Wiedehagen, die in die Verbandsliga aufgestiegen sind.

CASTROP-RAUXEL

12.02.2014, 11:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jens-Hendrik Hörmann schließt sich dem TC Castrop 06 an

Jens-Hendrik Hörmann zieht sich vom Leistungstennis zurück und spielt ab dem Sommer für die Herren 30 des TC Castrop 06 in der Verbandsliga.

Herr Hörmann, Sie spielen in der Sommersaison beim TC Castrop 06. Wie kam es zu diesem Wechsel? Hörmann: Ich darf dieses Jahr erstmals bei den Herren 30 spielen, und ich bin ja auch schon seit 2008 Mitglied beim TC 06. In der Mannschaft spielt mein Freundeskreis: unter anderem Jens Mathiak, Tobias Plücker, Jens Brinkhoff oder Marcel Walkowiak. Da war es eine logische Konsequenz dorthin zu wechseln, wenn ich mit dem Leistungstennis aufhöre.Die Zeit ist jetzt gekommen? Ja, meine Leistung ist abgefallen. Ich habe im letzten Jahr gerade 15 Mal auf dem Platz gestanden; davon 12 Mal allein für Spiele mit Soest.Wie fiel diese Entscheidung? Wir mussten in Soest einen Schnitt machen. Fast alle Spieler sind jetzt mit dem Studium fertig oder schon im Job. Die Mannschaft wird aufgelöst und fängt wohl weiter unten wieder neu an. Das Westfalenliga-Endspiel neulich um die Hallen-Westfalenmeisterschaft (2:4 beim Dorstener TC, Anm.d.Red.) war mein letztes Spiel für den TC BW Soest.  

Hat es Ihren Wechsel an den Wiedehagen befördert, dass die Herren 30 des TC 06 künftig wieder in der Verbandsliga spielen. Nein, ich wäre auch in die 3. Bezirksklasse gegangen. Nach 15 Jahren Leistungstennis habe ich auch gerne wieder den Samstagabend vor der Brust, muss nicht um 23 Uhr zu Hause sein, weil am Sonntag ein Spiel ansteht. Ich gehe von guten Freunden zu guten Freunden.Hoffen Sie, mit dem TC 06 direkt in die Westfalenliga aufzusteigen? Wenn Marcel Walkowiak (ist vor Jahren gemeinsam mit Hörmann von Ickern nach Soest gegangen, Anm.d.Red.) und ich an Nummer eins und zwei spielen könnten, könnte das vielleicht klappen. Marcel hat sich aber innerhalb von sieben Monaten zum zweiten Mal einen Achillessehnen-Abriss zugezogen und kann vielleicht überhaupt nicht spielen.Was trauen Sie Ihrer neuen Mannschaft unter diesen Voraussetzungen zu? Wenn wir die Klasse halten können, wäre das schon gut. Man darf nicht vergessen, die Mannschaft ist im vergangenen Jahr nur durch ein knappes 5:4 im letzten Saisonspiel aufgestiegen. Hätte Castrop verloren, wäre es am Ende sogar nur der vierte Platz geworden.

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