Kein viertes Gold für Wessel / Dömer unzufrieden

Billard: Deutsche Meisterschaft

Die Poolbillardspielerin Susanne Wessel vom PBC Castrop hat die hundertprozentige Goldmedaillen-Ausbeute bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Wildungen verpasst. Nach drei Meistertiteln im 14.1, 8-Ball und 9-Ball schied sie im abschließenden 10-Ball-Turnier vorzeitig aus. Unzufrieden mit seiner DM ist indes Markus Dömer.

CASTROP-RAUXEL

, 23.11.2014 / Lesedauer: 3 min

Zum Auftakt war Wessel ein 4:1-Sieg gegen Conny Teichert (PBC Pool Sharks Ortenberg) gelungen. Im folgenden Achtelfinale konnte sie ihre Erfolgsserie allerdings nicht fortsetzen: Mit der knappen 3:4-Niederlage gegen Anke Liepelt von der PBSG Wolfsburg war das - insgesamt äußerst erfolgreiche - Turnier für die Castrop-Rauxelerin beendet.

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Für Wessels Vereinskollegen vom PBC Castrop, Frank Szabo, ging der Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften ohne Sieg zu Ende. Im 10-Ball-Turnier der Senioren verlor er am Freitagabend seine Auftaktpartie gegen Robin Heber (BC Sindelfingen) mit 2:5. Auch über die Verliererrunde schaffte der Castrop-Rauxeler nicht mehr den Einzug in das Achtelfinale. Szabo unterlag Christophe Creter (BV Mörfelden-Walldorf) mit 0:5.

Für Markus Dömer schien der Weg ins Viertelfinale bei der Dreiband-Meisterschaft schon geebnet. Doch letztlich fehlte eine einzige Karambolage zum Weiterkommen. Dem 30:24-Auftaktsieg nach 33 Aufnahmen in der Vorrunde über Rainer Neff (TSG Heilbronn) folgte eine 21:30-Niederlage (16 Aufnahmen) gegen den Turnierfavoriten Christian Rudolph (BA Bottrop). Doch eine knappe 29:30-Niederlage (33 Aufnahmen) gegen Norbert Roestel vom BC International sorgte für das Aus des Europastädters bei den Festspielen 2014 der deutschen Billard-Union im hessischen Staatsbad.Kein guter Schnitt Lachender Dritter war schließlich der Heilbronner Neff, der zuvor überraschend Rudolph beim 30:30 einen Punkt abluchste. Dömer hätte ebenfalls ein Remis (also ein Ball) gereicht und wäre aufgrund seiner minimal besseren Durchschnittswerte in die nächste Runde eingezogen.

Obwohl Dömer mit seinem Schnitt (GD/0,842/BED 0,909) nicht zufrieden sein konnte. In allen drei Partien hat er es nicht geschafft, die magische Eins vor dem Komma zu erzielen. So setzte sich das fort, was schon im Einband-Turnier passierte. Auch dort hatte der vorjährige Vizemeister die erste Partie gewonnen und auch da hatte sich dann schließlich auch der Verlierer (Dieter Steinberger vom BC Kempten) den Viertelfinal-Platz gesichert.

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Kein sportlich gutes Turnier also für Dömer, der für den Bergisch-Gladbacher BC in der Bundesliga schon ganz andere Schnitte in der Königsdisziplin gespielt hat. So blieb es in der Karambolage-Szene nur Christian Pöther vorbehalten, glänzendes Edelmetall mit nach Hause zu bringen. Im Cadre 35/2 landete der Merklinder auf dem Bronzeplatz.

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