Keine Angst vor dem Spitzenreiter

Landesliga 3

CASTROP-RAUXEL Vier Spiele beträgt die Niederlagenserie von Teutonia Waltrop. Die Spvg Schwerin hingegen hat bereits seit dem 9. April nicht mehr verloren. Laut Trainer Helmut Schulz können die Blau-Gelben daher beim Spitzenreiter völlig frei aufspielen und vielleicht wie im Hinspiel einen Punkt entführen.

von Von Jörg Laumann

, 29.05.2009, 16:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ahmet Caki (l.) gastiert mit der Spvg Schwerin beim Tabellenführer.

Ahmet Caki (l.) gastiert mit der Spvg Schwerin beim Tabellenführer.

Lange sahen die Waltroper wie der sichere Aufsteiger aus, nun droht der Mannschaft aber auf den letzten Metern die Luft auszugehen. Vier Spiele in Folge blieb die Teutonia zuletzt sieglos, der Vorsprung an der Tabellenspitze beträgt nur noch drei Punkte.

Lange sahen die Waltroper wie der sichere Aufsteiger aus, nun droht der Mannschaft aber auf den letzten Metern die Luft auszugehen. Vier Spiele in Folge blieb die Teutonia zuletzt sieglos, der Vorsprung an der Tabellenspitze beträgt nur noch drei Punkte.

Dankbare Rolle

"Die Waltroper wissen, was die Stunde geschlagen hat", sagt Schwerins Trainer Helmut Schulz, "sie können sich keinen Punktverlust erlauben." Somit sieht der Coach sein Team in einer dankbaren Rolle: "Für uns ist das eine leichte Aufgabe, weil jeder erwartet, dass wir dort verlieren." Doch auch im Hinspiel punkteten die Blau-Gelben, als sie sich am Grafweg ein 2:2 erspielten.

"Wir möchten beweisen, dass unsere guten Ergebnisse der vergangenen Wochen kein Zufall waren", lautet Schulz' Devise für die beiden letzten ausstehenden Spiele. Die jüngsten Resultate des Aufsteigers können sich sehen lassen: Die letzte Niederlage datiert vom 9. April (0:4 in Günnigfeld), danach gelangen sechs Siege und ein Unentschieden. Genug Kräfte für den Schlussspurt der Liga "Diese Entwicklung ist kein Wunder", kommentiert Schulz, "wir haben sie uns über das gesamte Jahr hinweg hart erarbeitet". Das Training sei gezielt darauf ausgerichtet gewesen, dass die Mannschaft auch zum Ende der Saison mit voller Kraft über 90 Minuten gehen könne.

Zudem kann Schulz wieder auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen, lediglich der Einsatz von Stürmer Dennis Hasecke ist fraglich. "Ich werde 18 topfitte Leute aufbieten, die darauf brennen, mir zu zeigen, was sie drauf haben", ist der Schweriner Trainer überzeugt. Alles andere könnte auch unangenehme Folgen haben: "Ich merke mir ganz genau, wenn sich ein Spieler in einer solchen Partie hängen lässt."

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