Keine Haftung für selbsthaftende Handbälle

Auf der Außenbahn

Ein generelles Harz-Verbot im Handball wird derzeit in der Fachwelt zumindest diskutiert. Die Hersteller arbeiten im Hintergrund an alternativen Bällen. Beim TuS Ickern wurde beim vereinseigenen Aktionstag eine selbst haftende Ball-Alternative gezeigt. Das Urteil fiel jedoch vernichtend aus.

CASTROP-RAUXEL

, 05.09.2016, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Marlon Klawitter, Spieler beim Fußball-B-Kreisligisten Eintracht Ickern, erlebt beim 2:2 beim FC Frohlinde eine turbulente Schlussphase. Nachdem er sich über eine Entscheidung des Schiedsrichters in der 74. Minute zu lautstark beschwert hatte, beorderte ihn das Eintracht-Trainergespann zunächst vom Platz. Zehn Minuten später wurde Klawitter wieder eingewechselt und hätte beinahe noch für die Entscheidung gesorgt: Sein Freistoß aus 17 Metern Torentfernung landete auf der Latte.

Ralf Utech, Trainer und Handball-Abteilungsleiter, wandelte mit seinen Schützlingen am Aktionstag "Der TuS stellt sich vor" auf Versuchspfaden. Die Ickerner Handballer testeten einen selbsthaftenden Ball. Das Urteil von Utech fiel wenig begeistert aus. "Der Staub bleibt am Ball hängen", berichtete er, "in Kombination mit Schweiß wird er nach wenigen Minuten noch glatter als herkömmliche Bälle.

Heiko Linsmeier, Trainer des FC Frohlinde II, kam beim 2:2 seines Teams gegen Eintracht Ickern in der Kreisliga B erst gegen Ende der ersten Spielhälfte zum Platz. Der Coach, der aus privaten Gründen verhindert war, sah seine Schützlinge in dieser Zeit aber bei seinen Assistenten Sven Klaus und Christopher Warrander in besten Händen. "Ich kann mich voll auf die beiden verlassen", kommentierte Linsmeier, "und es kann auch mal ganz gut sein, wenn andere Ideen von außen dazu kommen."

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