Keine Punkte – Niederlagen für Spvg, Wacker und SuS

21. Spieltag

Der mit zahlreichen Akteuren aus der 1. Mannschaft verstärkte FC Brünninghausen II war am Sonntag eine Nummer zu groß für den SV Wacker Obercastrop. Wacker verlor auswärts deutlich mit 0:4. Auch der SuS Merklinde unterlag in Herten mit 0:4. Die Spvg Schwerin musste im Heimspiel gegen Schüren ein 0:2 hinnehmen.

CASTROP-RAUXEL

, 09.03.2014, 18:11 Uhr / Lesedauer: 3 min
Keine Punkte – Niederlagen für Spvg, Wacker und SuS

Wacker-Trainer Toni Kotziampassis lässt Velbert-Stürmer Sebastian Janas bei Obercastrop mittrainieren und im Test gegen Hochlar wohl auch auflaufen.

DJK Spvgg. Herten - SuS Merklinde 4:0 (1:0) Der „Aufzug“ ist momentan Programm: Nach dem Vorrücken auf einen Nicht-Abstiegsplatz am vergangenen Spieltag, sorgte die 0:4-Niederlage dafür, dass der SuS Merklinde in der Bezirksliga wieder in den „Abstiegssumpf“ rutschte. Zwar konnte Trainer und Torwart Jörg Nowaczyk aus dienstlichen Gründen nicht mit nach Herten reisen, aber an Keeper Maximillian Möhrs habe diese Niederlage nicht gelegen. Das sagte Martin Broll, der Sportliche Leiter, der Nowaczyk an der Bande vertrat. Broll: „Wir hatten ja unsere Chancen, aber die Niederlage ist verdient, weil die gegnerischen Spieler viel kompromissloser zur Sache gingen.“Siegerpaket geschnürt Das zeigten sie schon in der siebten Minute. Merklinde verlor einen Ball im Mittelfeld. Ein schneller Konter und Möhrs alleine konnte beim folgenden „Eins-Gegen-Eins-Spiel“ zum 0:1 nichts ausrichten. Die SuS-Formation fing sich danach – und hatte Pech. Ein Schuss von Lars Blank (25.) prallte von der Unterkante der Latte (Broll: „Genau im Knick“) und rauschte nach einer weiteren Berührung vom Innenpfosten ins Feld zurück. Noch eine dicke Chance von Matondo Mbunga. Gerade eingewechselt für Ron Hibbeln (64.) landete sein Kopfball am Außennetz. Als Merklinde dann „mehr nach vorne versuchte“ (Broll), schnürten die Platzherren binnen fünf Minuten (82./84./87.) das klare Siegerpaket. TEAM UND TORE MERKLINDE: Möhrs, Pögel, Ott, Gaida, Foitzik (81. Georgius), Sturmeit (46. Durmis), Gruszka, Blank, Hibbeln (64. Mbunga), Habri, Turan.Tore: 1:0 (7.), 2:0 (82.), 3:0 (84.), 4:0 (87.).  

Trotz leerer Hände, waren alle auf dem Schweriner Berg recht zufrieden: Denn die Bezirksliga-Kicker der Spvg Schwerin hielten sich gegen den souveränen Tabellenführer BSV Schüren mit der 0:2-Niederlage beachtlich.  Der Spitzenreiter aus Dortmund wollte gleich zu Beginn die Vormacht unter Beweis stellen. Mit langen Bällen operierend ließen sie die Spieler von Trainer Thomas Faust nicht zur Ruhe kommen. Die Schweriner hielten gut dagegen. Und besaßen die erste richtige Torchance. Als sich Levent Alanyali durchsetzte und platziert aus 16 Metern abschloss, verhinderte Schürens Torhüter Alexander Kuschmann mit einer Glanzparade den Treffer. 

Auf der Gegenseite hielt Marco Schulz, was zu halten war. Nur nicht den unhaltbaren Schuss in der 21. Minute, als die Hausherren einen Pass aus dem Mittelfeld zuließen. Dann ging es ganz schnell. Querpass, Direktabnahme, 0:1. Trainer Faust ärgerte sich: „Die Entwicklung durften wir nicht zulassen; aber da stehen beim Gegner alles Westfalenliga-Spieler auf dem Platz, da geht alles schneller.“ Das änderte sich nach der Pause. Schwerin kam besser ins Spiel und einige Schürener langten so zu, dass es ein richtiges „Gelb-Festival“ wurde. Da wurden Chancen von Niko Poslednik oder Marc Olschewski, durch eine harte Gangart unterbunden. Als alles an eine Wende glaubte, machte Schüren förmlich aus dem Nichts das 2:0 (81.).

Schulz, Dapi, Godinho, Sänger, Reuscheck, Behrends, Alanyali, Poslednik, Hammer (70. Rocha-Martinez), Olschewski, Braukmann (77. Handt.).

0:1 (20.), 0:2 (81.).

"Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen", bilanzierte Wacker-Trainer Toni Kotziampassis, "wir haben ja praktisch gegen einen Westfalenligisten gespielt." Da das zwei Klassen höher agierende, erste Team noch spielfrei hatte, konnten sich die Dortmunder dort ausgiebig bedienen. Die Kotziampassis-Elf bot eine ordentliche kämpferische Leistung, musste sich der spielerischen Überlegenheit von Brünninghausen aber beugen. Nach 20 Minuten gingen die Gastgeber in Führung, sieben Minuten später fiel das 2:0, das auch den Pausenstand bedeutete.

Nach dem Seitenwechsel hatte Wacker noch einmal eine starke Phase, in der zumindest der Anschlusstreffer möglich gewesen wäre. Manuel Backes scheiterte jedoch am Torwart, Bastian Niebert konnte den Ball nach einem starken Freistoß von Sascha Schröder aus kurzer Distanz nicht über die Linie befördern. In der Schlussphase schlugen dann die Gäste noch zwei Mal zu. Brünninghausen erhöhte mit Treffern in der 78. und 84. Minute auf 4:0. "Wir haben heute alles versucht, mehr war nicht möglich", kommentierte Kotziampassis, der seinem Torhüter Paul Meschkis ein Sonderlob aussprach: "Er hat heute eine richtig gute Leistung gezeigt."

Meschkis, B. Fritsch, Schröder, Queder, El Moutaouafik (46. Wisnewski), Budde (86. T. Cittrich), Backes, Niebert, Herder (86. Dretakis), Körber, T. Firch.

1:0 (20.), 2:0 (27.), 3:0 (78.), 4:0 (84.).  

DJK Spvgg. Herten - SuS Merklinde 4:0 (1:0) Der „Aufzug“ ist momentan Programm: Nach dem Vorrücken auf einen Nicht-Abstiegsplatz am vergangenen Spieltag, sorgte die 0:4-Niederlage dafür, dass der SuS Merklinde in der Bezirksliga wieder in den „Abstiegssumpf“ rutschte. Zwar konnte Trainer und Torwart Jörg Nowaczyk aus dienstlichen Gründen nicht mit nach Herten reisen, aber an Keeper Maximillian Möhrs habe diese Niederlage nicht gelegen. Das sagte Martin Broll, der Sportliche Leiter, der Nowaczyk an der Bande vertrat. Broll: „Wir hatten ja unsere Chancen, aber die Niederlage ist verdient, weil die gegnerischen Spieler viel kompromissloser zur Sache gingen.“Siegerpaket geschnürt Das zeigten sie schon in der siebten Minute. Merklinde verlor einen Ball im Mittelfeld. Ein schneller Konter und Möhrs alleine konnte beim folgenden „Eins-Gegen-Eins-Spiel“ zum 0:1 nichts ausrichten. Die SuS-Formation fing sich danach – und hatte Pech. Ein Schuss von Lars Blank (25.) prallte von der Unterkante der Latte (Broll: „Genau im Knick“) und rauschte nach einer weiteren Berührung vom Innenpfosten ins Feld zurück. Noch eine dicke Chance von Matondo Mbunga. Gerade eingewechselt für Ron Hibbeln (64.) landete sein Kopfball am Außennetz. Als Merklinde dann „mehr nach vorne versuchte“ (Broll), schnürten die Platzherren binnen fünf Minuten (82./84./87.) das klare Siegerpaket. TEAM UND TORE MERKLINDE: Möhrs, Pögel, Ott, Gaida, Foitzik (81. Georgius), Sturmeit (46. Durmis), Gruszka, Blank, Hibbeln (64. Mbunga), Habri, Turan.Tore: 1:0 (7.), 2:0 (82.), 3:0 (84.), 4:0 (87.).  

 

 

 

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