Kira Lipperheide fährt am Wochenende wieder im Bob von Olympiasiegerin Jamanka

Wintersport

Kira Lipperheide, die beim TB Rauxel in der Leichtathletik groß wurde, ist am Wochenende wieder als Wintersportlerin aktiv. Sie sitzt in einem sehr erfolgreichen Zweierbob.

Castrop-Rauxel

, 06.12.2019, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kira Lipperheide fährt am Wochenende wieder im Bob von Olympiasiegerin Jamanka

Im Januar 2019 fuhr Kira Lipperheide (r) mit Mariama Jamanka beim Weltcup in Innsbruck auf den zweiten Platz. © picture alliance/dpa

Die 19-jährige Kira Lipperheide ist am Samstag, 7. Dezember, die Anschieberin für die Bob-Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhofen). Gemeinsam starten sie in die Weltcup-Saison. Das Auftaktrennen geht in Lake Placid über die Bühne.

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Mariama Jamanka sagt über ihren Einsatz mit Kira Lipperheide: „Sie hat mit mir auch schon die Vorbereitung gemacht, und ich habe mit ihr eine sehr gute Anschieberin an der Seite.“ Jamankas etatmäßige Anschieberin Annika Drazek (Winterberg) musste im Herbst verletzungsbedingt pausieren, soll aber ber beim Weltcup im Januar in Winterberg wieder dabei sein.

Vor einem Jahr erst hat Kira Lipperheide (TV Gladbeck) erstmals einen Bob angeschoben. Nun jettet sie mit der Olympiasiegerin nach Nordamerika.

Kira Lipperheide fährt am Wochenende wieder im Bob von Olympiasiegerin Jamanka

Im Januar 2019 freute sich Kira Lipperheide (l) mit Mariama Jamanka beim mit der Europameisterschaft kombinierten Weltcup in Innsbruck über ihren zweiten Platz. © picture alliance/dpa

2018: Erste Gehversuche


Ende September 2018 hatte Kira Lipperheide auf der Rollanschubstrecke in Winterberg erstmals einen Bob auf Touren gebracht. „Vorher konnte ich mir das nicht so richtig vorstellen“, erzählt sie.

Danach ist alles schnell gegangen. Die aus Castrop-Rauxel stammende Sprinterin - ihre Bestzeit über 100 Meter liegt bei 12,12 Sekunden - gab im Januar 2019 in Innsbruck ihr Weltcup-Debüt im Bob von Jamanka. Und mit Pilotin Kim Kalicki gewann sie bei der Junioren-Weltmeisterschaft in der U23-Wertung die Goldmedaille. Nun geht es über den großen Teich in die Staaten.

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