Chancenlos: Deutschland verliert 9:25 und steht nun vor einer wichtigen Revanche

Korfball-Weltmeisterschaft

Dieses Ergebnis war keine Überraschung. Aber in ihrer Deutlichkeit vor allem in der ersten Hälfte machte die WM-Niederlage der Nationalmannschaft gegen die Niederlande Dienstag wenig Spaß.

Castrop-Rauxel

, 07.08.2019, 12:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Chancenlos: Deutschland verliert 9:25 und steht nun vor einer wichtigen Revanche

Lea Sander erzielte gegen die Niederländer den ersten Korb - es blieb ihr einziger. Nach der Halbzeit-Pause blieb sie draußen. © Schittkowski

Deutschland scheidet gegen die Niederlande aus der Korfball-Weltmeisterschaft in Südafrika aus: Soweit keine Überraschung. Nach der etwas überraschenden Vorrunden-Niederlage gegen die Portugiesen und dem damit verbundenen Gruppen-Platz 2 war klar, dass es sehr schwer wird, das Ziel Halbfinale zu erreichen.

3:13 vor der Pause

Denn im Korfball geht es bei solchen Turnieren vor allem darum, den Niederländern so lange es geht aus dem Weg zu gehen. Nun traf Deutschland schon im Viertelfinale auf die Holländer - und hatte erwartungsgemäß am Dienstagabend keine Chance. Das Spiel endete 9:25 (3:13).

Dabei war in der Anfangsphase sogar kurz mal möglich, dass Deutschland in Führung geht. Nach dem 0:1 glich Lea Sander zum 1:1 aus. Doch dann war Schluss mit lustig: Bis zur 14. Minute zogen die Niederländer auf 11:1 davon. Erst Steffen Heppekausen hatte mit zwei Körben direkt nacheinander zum 3:11 noch mal Anlass zum Lächeln.

Zu viele Bälle fielen an, nicht durch den Ring

Die Niederländer spielten den Deutschen Korfball nach Belieben vor - ohne Aussichten auf Erfolg für den großen Nachbarn. Es fielen einfach zu wenige Bälle aus den Händen der Deutschen durch den gelben Ring, sondern prallten irgendwie zur Seite ab.

Am Mittwoch hat Deutschland spielfrei. „Den freien Tag brauchen wir auch“, sagte Teammanager Jochen Schittkowski. Am Donnerstag (8. August, 13.45 Uhr) geht es dann wieder gegen Portugal. Gewinnt Deutschland, qualifiziert es sich für das Spiel um Platz 5. Immerhin.

Team und Körbe:

Johanna Gnutt (0), Johanna Peuters (1), David Liepold (0), Timon Orth (1), Lea Sander (1), Anna Orth (2), Steffen Heppekausen (2), Dominic Dürung (1), Jan Robert Heming (1), Anna Schulte (0)

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