Kruska und Nöthe in humoristischem Wort-Duell

Auf der Außenbahn

Die Castrop-Rauxeler Fußball-Profis Marc Kruska und Christopher Nöthe lieferten sich am Rande einer Zweitliga-Begegnung ihrer Teams ein rhetorisches Scharmützel an der Außenlinie, ein Handball-Trainer traf auf einen Namensvetter und ein Billardverein hält Erinnerungen im Adventskalender parat, hier: "Auf der Außenbahn".

CASTROP-RAUXEL

, 21.12.2015, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christopher Nöthe (li., noch im Trikot des FC St. Pauli) und Marc-Andre Kruska lieferten sich ein humoristisches Wort-Duell.

Christopher Nöthe (li., noch im Trikot des FC St. Pauli) und Marc-Andre Kruska lieferten sich ein humoristisches Wort-Duell.

Marc Kruska, Fußballprofi aus Castrop-Rauxel beim Zweitligisten FSV Frankfurt, hat am Freitag trotz der 1:2-Niederlage seiner Mannschaft gegen Arminia Bielefeld offenbar nicht seinen Sinn für Humor verloren – zumal er nicht zum Einsatz kam. Nach der Partie traf er sich auf dem Spielfeld mit Christopher Nöthe, dem zweiten heimischen Berufsfußballer aus der Europastadt – auch um seinen Freund auf die Schippe zu nehmen. Marc Kruska berichtet: „Ich habe Christopher gefragt, ob er in der ersten Halbzeit überhaupt gespielt habe, weil ich ihn von der Bank aus auf der gegenüberliegenden Spielfeldhälfte gar nicht gesehen habe.“ Nöthe reagierte gelassen mit den Worten: „Das war wirklich nicht meine Halbzeit.“ Der Stürmer konterte dann noch mit dem Satz: „Wie ich die Vorlage zum 1:1 gegeben habe, wirst Du aber recht gut gesehen haben, oder?“

Ralf Utech, Trainer des Handball-Landesligisten TuS Ickern, hat eigentlich keinen alltäglichen Nachnamen wie Müller oder Maier. Dennoch konnte er in der gegnerischen Aufstellung bei der 19:34-Niederlage seines Teams beim ATV Dorstfeld einen Namensvetter entdecken: Für die Dortmunder lief der Spieler Horst Richard Utech auf. Allerdings lässt dies nicht auf eine städteübergreifende Handball-Dynastie schließen. Der Dorstfelder Utech, so stellte es der Ickerner Utech klar, sei in keiner Weise mit ihm verwandt.

Carsten Ruhm, Billardspieler der BF Schwerin und rühriger Schreiber der Vereinsseite im Internet, hat mit einer guten Idee den Vereinsmitgliedern das Warten auf das Christkind nostalgisch versüßt. Vom 1. bis 24. Dezember konnte – ähnlich wie bei einem Adventskalender – täglich ein „Türchen“ angeklickt werden. Es öffneten sich Schnappschüsse mit Gesichtern aus alten Zeiten – entweder am Billardtisch, oder wie es sich für einen geselligen Verein gehört, auch mal eine Gesprächsrunde an der Theke.

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