KV Adler Rauxel gewinnt den Meistertitel

Korfball: Regionalliga

Fünf Jahre lang stand der Pokal für den Regionalliga-Titel der Korfballer in anderen Vitrinen. Jetzt ist die Trophäe zurück im Schrank des KV Adler Rauxel. Die Adler-Korbjäger haben nach dem 21:13 vor Wochenfrist im ersten Play-Off-Endspiel gegen den Titelverteidiger SG Pegasus Rommerscheid am Samstagabend auch das zweite Duell mit den Rheinländern gewonnen.

CASTROP-RAUXEL

, 24.04.2016 / Lesedauer: 2 min
KV Adler Rauxel gewinnt den Meistertitel

Nach fünf Jahren haben der KV Adler Rauxel (blau-gelb) den Regionalliga-Titel zurück in die eigenen Vereinsvitrine geholt.

Nach dem 25:22 (15:13) in Bergisch Gladbach konnten sich die Castrop-Rauxeler von den mitgereisten Fans als Meister feiern lassen. Im Falle einer Niederlage wäre es in einer Woche zu einem dritten und entscheidenden Duell mit der SG Pegasus gekommen. Dazu kommt es jetzt nicht mehr.

Lea Sander war mit acht Körben beste Rauxeler Werferin. Sie war immer dann zu Stelle, wenn die Führung ihres Teams zusammenschmolz. Letztlich gewann der KV Adler aufgrund seiner Frauen-Power: 20 der 25 Treffer gingen auf das Konto der Rauxelerinnen.

Anders als noch vor einer Woche erwischten die Schützlinge von Adler-Trainerin Antje Menzel diesmal keinen Start nach Maß in die Partie. Im Gegenteil: Nach dem 1:0 von Johanna Treffts lagen die Adler gar mit 1:4 (8.) im Hintertreffen.

Johanna Treffts, Katharina Holtkotte und Lea Sander sorgten für das 4:4 (12.). Anschließend trafen Ines Wahle und Lea Hornung zum 6:4 für Pegasus. Mit einem Zwischenspurt und Körben von Katharina Holtkotte, Lea Sander, Yvonne Wischniewski und Henning Schmidt drehte Rauxel den Spieß zum 8:6 um.

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Nach dem 11:9 von Lea Sander gaben die Europastädter bis zum Spiel-Ende die Führung nicht mehr ab. Die Zuschauer sahen ein hart umkämpftes Spiel. Den Schiedsrichtern Georg Berkel und Jan Rzisnik (beide HKC Albatros) machte das die Spielleitung nicht einfach. Einige umstrittene Entscheidungen führten dazu, dass Akteure hüben wie drüben Gesprächsbedarf mit den Referees hatten.

In der Schlussphase war es Johannes Langer, der mit zwei Körben in Folge (22:19, 23:19) den Rommerscheidern die Chance nahm, nochmals ins Spiel zurückzukommen.

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