Lewark lebt seinen Spielern die Arbeit vor

Landesliga 3

CASTROP-RAUXEL Ob sie sich hinterher sogar wie Könige auf dem Sportplatz am Bochumer Waldschlösschen fühlen dürfen, muss abgewartet werden. Jedenfalls reist Trainer Hans Jürgen Lewark mit seiner "Kurzarbeiter-Mannschaft" der Spvg Schwerin vom Grafweg am Sonntag zuversichtlich zum Auswärtsspiel nach Weitmar.

von Von Jürgen Weiß

, 05.03.2010, 15:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Die Mannschaft der Spvg Schwerin, hier mit Ahmet Caki (rechts), hat im Training "gut gearbeitet". <p></p> Archiv Engel</p>

<p>Die Mannschaft der Spvg Schwerin, hier mit Ahmet Caki (rechts), hat im Training "gut gearbeitet". <p></p> Archiv Engel</p>

Landesliga 3 SC Weitmar 45 - SpVg Schwerin "Der Spaß ist zurückgekehrt", konnte Lewark vom Donnerstagtraining nach dem missratenen Testspiel gegen den Lüner SV, das wie das Meisterschaftsspiel am Sonntag auch früher abgebrochen werden musste, berichten. Der Trainer, der danach seinen Burschen außerhalb des Fußballfeldes bei seiner Dienststelle mit einer 26-stündigen Schicht (Notfall) Arbeit praktisch vorlebte: "Alle haben gut gearbeitet und mitgezogen. Wir fahren nach Weitmar um nicht zu verlieren und nach Möglichkeit wollen wir drei Punkte mitbringen." Im Hinspiel, noch unter der Trainerägide Schulz, gab es übrigens ein 2:2.

Mutiges Unterfangen wenn man sieht, dass ein Lüner SV, der gar nicht die besseren Fußballer hatte, mit 6:3 auf Schwerin zum Testspielsieg kam. Lewark: "Die haben es uns vorgemacht und keinen Ball verloren gegeben. Wir dürfen die Fehler in der Defensive nicht machen, denn vorne klappte es mit drei Toren ja ganz gut." Gut war ja auch der Sturmlauf beim Kurzauftritt gegen den TuS Stockum, als die Schweriner nur gegen den noch stürmischeren Orkanwind "Xynthia" klein begeben mussten.

Hieraus sollte denn wirklich der Mut für Weitmar geschöpft werden. Kadermäßig ist alles geklärt. Bis auf Patrick Kühnle, bei dem jetzt ein schmerzhafter Fersensporn diagnostiziert wurde und Sebastian Schwibbe (Arbeitsunfall), reist Lewark personell bestens bestückt nach Bochum. Wer im Tor steht, lässt der Coach noch offen. Die Antwort auf, Christopher Glaßmeyer oder Mehmet Elikalfa, die beide gegen Lünen spielten, könnte Thomas Pschybilla heißen.

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