Magdalena Jakschik: "Kontinuierliche Entwicklung"

Ruderverein-Kapitänin im Interview

Der Frauen-Achter des Rudervereins Rauxel hat in der Saison 2015 den Meister-Titel in der Ruder-Bundesliga (RBL) und die Champions League gewonnen. Nach der Saison-Abschlussfeier haben wir Magdalena Jakschik, Kapitänin des Teams, zum Interview gebeten.

CASTROP-RAUXEL

, 28.10.2015, 06:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Ruderinnen des Achters des RV Rauxel feierten mit ihren Vereinskameraden und Gönnern eine Dankesparty. Zum Gruppenbild stellten sich (hinten, v.l.) Joline Aschenbach, Ursula Horbach, Paula Nixdorf, Nele Oberkönig, Charlotte Schneider, Schlagfrau Kira Soba, Leonie Augustin, Kapitänin Magdalena Jakschik, Berthold Oberkönig (2. Vorsitzender Rudern), Jörg Pahnke (1. Vorsitzender Rudern) sowie (vorne, v.l.) Co-Trainer Simon Glünder, Trainer Michel Palisaar, Margarete Jakschik, Svenja Prang, Theresa Gottschlag, Anna Jesenko und Mona Wichmann.

Die Ruderinnen des Achters des RV Rauxel feierten mit ihren Vereinskameraden und Gönnern eine Dankesparty. Zum Gruppenbild stellten sich (hinten, v.l.) Joline Aschenbach, Ursula Horbach, Paula Nixdorf, Nele Oberkönig, Charlotte Schneider, Schlagfrau Kira Soba, Leonie Augustin, Kapitänin Magdalena Jakschik, Berthold Oberkönig (2. Vorsitzender Rudern), Jörg Pahnke (1. Vorsitzender Rudern) sowie (vorne, v.l.) Co-Trainer Simon Glünder, Trainer Michel Palisaar, Margarete Jakschik, Svenja Prang, Theresa Gottschlag, Anna Jesenko und Mona Wichmann.

Frau Jakschik, Ihr Team hat in dieser Saison mit zwei Titeln das optimale Ergebnis erreicht. Warum ist es aus Ihrer Sicht so gut gelaufen? Ich sehe darin eine kontinuierliche Entwicklung. Unsere Mannschaft ist in den vergangenen Jahren nahezu unverändert zusammen geblieben und hat sich immer weiter verbessert. Unser neuer Trainer Michel Palisaar hat noch einmal neue Impulse in die Trainingsarbeit eingebracht, zum Beispiel in den Bereichen Krafttraining und Intervalltraining.

Wird der Kader des RVR-Frauen-Achters für die kommende Saison unverändert bleiben? Ja. Nach jetzigem Stand werden alle Ruderinnen aus der vergangenen Saison auch im nächsten Jahr wieder antreten. Wir haben auch talentierte Nachwuchs-Athletinnen im Kader, wie Nele Oberkönig, Paula Nixdorf und Joline Aschenbach. Sie werden in Zukunft sicherlich noch eine größere Rolle spielen.

Gab es im Lauf der RBL-Saison einen Renntag, der ein besonders herausragendes Erlebnis für Sie war? Der Auftakt in Frankfurt war sehr wichtig. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wo wir als Team stehen. Dass wir dann gleich den ersten Platz belegt haben, hat uns einen großen Schub gegeben.

Womit waren Sie nicht so zufrieden? Der letzte Renntag in Hamburg, bei dem wir nur Platz sechs belegt haben, ist natürlich überhaupt nicht gut für uns gelaufen. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, dass es am Ende dann doch für den Meister-Titel gereicht hat - auch wenn es knapper wurde als notwendig.

Wie wichtig ist Ihnen der Sieg in der Champions League? Die Veranstaltung in Berlin war schon ein tolles Erlebnis. In sportlicher Hinsicht hat die Champions League für mich persönlich keinen ganz so hohen Stellenwert wie die Bundesliga. Während der internationale Wettbewerb nur an einem Wochenende stattfindet, muss man in der RBL an fünf Renntagen konstant seine Leistung bringen.

Jetzt lesen

Bei der Abschlussfeier ist auch über die Kosten der Saison gesprochen worden. Wie aufwendig ist die RBL in finanzieller Hinsicht? Für Reisen, Übernachtungen und Bootstransport an den Liga-Wochenenden fallen nicht unerhebliche Kosten an. Wir müssen alles selbst tragen, werden dabei aber erfreulicherweise von einigen Sponsoren unterstützt.

Lesen Sie jetzt