“Man ist besonders motiviert" - Vaidas Rocys zum Duell mit seinem Ex-Verein Wacker

RN-Interview

Beim 2:2 gegen seinen ehemaligen Verein SV Wacker Obercastrop erzielte Vaidas Rocys beide Tore. RN-Mitarbeiter Jörg Laumann sprach mit dem Castrop-Rauxeler Fußballer, der aktuell für den Bezirksliga-Tabellenführer VfB Waltrop aufläuft.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 02.12.2010, 16:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Über 19 Tore für den VfB Waltrop durfte der Castrop-Rauxeler Stürmer Vaidas Rocys (3. v. l.) in dieser Saison schon jubeln. In der Bezirksliga traf Rocys am Wochenende auf seine ehemaligen Mannschaftskameraden von SV Wacker Obercastrop.

Über 19 Tore für den VfB Waltrop durfte der Castrop-Rauxeler Stürmer Vaidas Rocys (3. v. l.) in dieser Saison schon jubeln. In der Bezirksliga traf Rocys am Wochenende auf seine ehemaligen Mannschaftskameraden von SV Wacker Obercastrop.

Zu beiden Vereinen habe ich nach wie vor einen guten Draht. Mit Schweriner Spielern wie Jerrit Klein und Matthias Hipe besteht noch regelmäßiger Kontakt. Am vergangenen Sonntag habe ich mich vor und nach dem Spiel auch länger mit Wacker-Trainer Uwe Esser unterhalten.

Nein, darüber haben wir nicht mehr gesprochen. Meiner Ansicht nach war es aber auch ein völlig regulärer Treffer.

Ich hatte am Anfang etwas Verletzungspech, bin dann aber gut in die Saison gekommen. Mit 19 Treffern in der Hinrunde konnte ich auch meine eigenen Erwartungen übertreffen. Aktuell freue ich mich allerdings auf die baldige Winterpause, um wieder Kraft zu tanken.

Trainer Martin Backwinkler spielt sicherlich eine wichtige Rolle. Er hat das richtige Fingerspitzengefühl im Umgang mit uns Spielern und gestaltet das Training interessant. Auch der große Kader macht viel aus. Hierdurch ist jeder Einzelne gefordert, sich dem Konkurrenzkampf zu stellen und sich weiterzuentwickeln.

Auf jeden Fall. Trotz unserer wirklich guten Ausgangsposition wird der Aufstieg für uns kein Selbstläufer. Wir müssen weiter hart daran arbeiten. In meiner Zeit als Spieler bei Wacker habe ich selbst miterlebt, wie wir Schwerin trotz eines zwischenzeitlich deutlichen Rückstands am Ende beinahe noch vom ersten Platz verdrängt hätten.

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