Maurice Kerschner: Großer Aufwand für amerikanische Leidenschaft

Sportlerporträt

Spanien, Italien, Kroatien und die Türkei waren wohl auch in diesem Sommer beliebte Reiseziele deutscher Jugendlicher. Für Maurice Kerschner hingegen ging es in die USA – zu den Kenko Worldseries im Baseball. Ein Porträt.

CASTROP-RAUXEL

von Von Leonidas Exuzidis

, 20.09.2012, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für das Team "Europe" im Einsatz: Maurice Kerschner.

Für das Team "Europe" im Einsatz: Maurice Kerschner.

 Erste Schritte im Baseball machte der Europastädter mit sieben Jahren. Sein Onkel schenkte ihm das nötige Equipment und ebnete so den Weg. „Ich habe zunächst im Garten gespielt“, erklärt Kerschner: „Dann habe ich mich in Dortmund bei einem Verein angemeldet, für den ich auch heute noch aktiv bin.“  Da der 14-Jährige in mehreren Auswahlteams eingesetzt wird, bleibt kaum noch Zeit für anderes. Fünfmal in der Woche trainiert Kerschner. Am Wochenende trifft sich der Schüler meist mit Freunden. „Ich habe zwar wenig Zeit, aber das ist es wert“, gibt er ehrlich zu. Früher ging es für den Neuntklässler auch öfters zum Schwimmen, ganz früher sogar zum Fußball. Dies sei aber heute nicht mehr machbar.

Die großen Entfernungen, die Maurice Kerschner regelmäßig für ein Baseball-Spiel reisen muss, machen ihm wenig aus. Die Fahrten nach Köln, Bonn, Solingen und Paderborn müssten eben in Kauf genommen werden. Kerschner: „Irgendwann ist der Ablauf einfach drin.“  Für die Zukunft hat sich der Nachwuchsspieler vorgenommen, sich weiter persönlich zu verbessern. Im Winter geht es für vier Monate täglich nach Paderborn zum Training. „Da freue ich mich ungemein drauf. Das Training ist eine super Vorbereitung für die Zukunft.“ 

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