Meinof Schnettler: "Der große Aufwand hat sich gelohnt"

Interview

CASTROP-RAUXEL Mit rund 5000 Besuchern und dem sechsten Platz für den heimischen Männer-Achter war das Gastspiel der Ruder-Bundesliga beim RV Rauxel ein voller Erfolg. RN-Mitarbeiter Jörg Laumann sprach mit Meinolf Schnettler, Spartenleiter Rudern beim RVR, über die Veranstaltung und die Chancen auf eine Wiederholung.

von Von Jörg Laumann

, 28.07.2009, 17:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Meinolf Schnettler, Spartenleiter Rudern beim RV Rauxel.

Meinolf Schnettler, Spartenleiter Rudern beim RV Rauxel.

Herr Schnettler, hat das Bundesliga-Wochenende ihre Erwartungen übertroffen? Schnettler: Absolut. Die "Stadionatmosphäre" am Kanal war wirklich ein Erlebnis. Wir sind von allen Seiten für die Veranstaltung gelobt worden, auch noch in vielen E-Mails an den Tagen danach. Unsere Ruderer haben mir berichtet, dass sich die anderen Sportler zum Teil schon beim Abklatschen auf dem Wasser für die tolle Stimmung bedankt haben.

Sehen Sie hierin auch einen positiven Impuls für den Verein RV Rauxel? Schnettler: Auf jeden Fall. Es ist natürlich mehr als erfreulich, dass sich der große Aufwand gelohnt hat, den wir betrieben haben. Viele von uns mussten in der Vorbereitung bis an ihre Leistungsgrenzen gehen. Aber für den RVR insgesamt war es eine sehr gute Erfahrung. Es hat sich ja nicht nur die Ruderabteilung eingebracht, sondern auch die Tennisabteilung.Erwarten Sie beim Achter nach dem sechsten Platz eine Steigerung für die ausstehenden Bundesliga-Läufe?Schnettler: Davon bin ich fest überzeugt. Der Ansporn ist ja da: Unser Boot hat jetzt nur noch einen Zähler Rückstand auf den zehnten Platz. Es wäre ein schöner Erfolg, wenn wir gleich in der ersten Saison einen einstelligen Platz in der Abschlusstabelle belegen würden. Mein Wunsch für die Zukunft wäre außerdem, noch ein zweites RVR-Boot in der Bundesliga an den Start zu bringen."Ich halte es durchaus für möglich einen Frauen-Achter zu stellen,"

Woran denken Sie dabei? Schnettler: Ich halte es durchaus für möglich einen Frauen-Achter zu stellen, möglicherweise im Verbund mit Vereinen aus benachbarten Städten. Unserer Ruderinnen Magdalena und Margarete Jakschik und Leonie Augustin haben am Wochenende beim Frankfurter Achter ausgeholfen. Das ging ja schon in diese Richtung.Hat sich das Bundesliga-Wochenende für den RVR auch wirtschaftlich gelohnt?Schnettler: Da bin ich etwas skeptisch. Die Endabrechnung liegt noch nicht vor, aber ich denke, dass wir froh sein können, wenn wir mit einer "schwarzen Null" aus der Veranstaltung hervorgehen.  Die RBL-Verantwortlichen haben Ihre Veranstaltung gelobt, wollen sich aber womöglich in Zukunft auf größere Städte konzentrieren. Wären Sie arg enttäuscht, wenn die RBL nicht mehr nach Castrop-Rauxel zurückkehren würde?Schnettler: Wir haben großes Interesse daran, diese Veranstaltung als festes, jährliches Ereignis in Castrop-Rauxel zu etablieren. Ich denke, dass wir der RBL hier einen sehr zentralen Austragungsort mit einem hohen Zuschauerpotenzial bieten können, der von allen teilnehmenden Städten aus gut erreichbar ist.Wie der Verein mit der RBL verblieben ist und was Meinolf Schnettler vom anstehenden Rudertag erwartet - die Antworten auf diese Fragen lesen Sie in der Mittwochsausgabe (29. Juli) der Castrop-Rauxeler Ruhr Nachrichten.

 

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