Merklinde kann für Bewegung an der Spitze sorgen

Fußball-Bezirksliga 15

Schwerin kämpft in Eichlinghofen um den Anschluss an die Spitze. Merklinde empfängt das KSC-Abwehrbollwerk. Habinghorst will sich gegen Datteln vom Tabellenende absetzen. Der Spitzenreiter darf beim Schlusslicht nicht straucheln und blickt gespannt nach Merklinde. Die Spiele im Überblick.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß und Jörg Laumann

, 25.11.2011, 14:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Merklinde kann für Bewegung an der Spitze sorgen

„Nicht mit leeren Händen nach Hause fahren“, lautet die Vorgabe von VfB-Trainer Daniel Kuhn vor der Partie gegen den 14. aus Datteln. Was den Coach zu solch einer zuversichtlichen Ausgabe veranlasst, ist die Tatsache, dass ihm in Patrick Podwysocki und Daniel Kristler seine in der Offensive so arg vermissten Langzeitverletzten zur Verfügung stehen. Dazu kommt Routinier Jörg Teichmann der seine Rotsperre abgesessen hat. Kuhn: „Die haben mir sehr gefehlt und jetzt kann ich auf Grund der Alternativen natürlich auch auf die anderen Druck aufbauen.“ Landesliga-Absteiger Habinghorst steht am Scheideweg in der Tabelle. Bei einem Sieg bleibt der Anschluss ans Mittelfeld erhalten. Eine Niederlage würde den VfB in den Tabellensumpf ziehen.

Für den Tabellenfünften der Fußball-Bezirksliga, Spvg Schwerin, geht es im Gastspiel beim Siebten TuS Eichlinhofen darum, den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. Allerdings ist die Personalsituation bei den „Blau-Gelben“ vor der Partie äußerst angespannt. „Wir bekommen gerade einmal eine Mannschaft zusammen“, lautet die ernüchternde Zustandsbeschreibung von Schwerins Trainer Jürgen Klahs. Eigentlich hatte er auf ein Comeback des Spielmachers Ricardo Neumann gehofft. Nach seiner Rot-Sperre hat sich dieser jedoch im Training zwei Finger gebrochen und fällt in Eichlinghofen ebenso aus wie Kapitän Enver Muzaffer (Arbeitsunfall). Zu den Langzeitverletzten Marcel Struckmeyer und Jerrit Klein gesellt sich am Sonntag auch der erkrankte Patrick Fritz. Crisowalandis Mavridis muss wegen studienbedingter Verpflichtungen passen. André Sawatzki war unter der Woche erkrankt. Klahs hofft jedoch darauf, dass er beim Gastspiel in Eichlinghofen zum Einsatz kommen kann.

Der SV Wacker Obercastrop geht als eindeutiger Favorit in den Spieltag der Fußball-Bezirksliga. Immerhin genießt der Tabellenführer Heimrecht gegen den FC Erkenschwick, der aktuell den letzten Platz belegt. Die Obercastroper haben zehn Partien in Folge ohne Niederlage absolviert und sind in der heimischen Erin-Kampfbahn noch ungeschlagen. Erkenschwick hingegen musste zuletzt drei Mal hintereinander als Verlierer den Platz verlassen. Die eindeutige Konstellation sieht Wacker-Trainer Uwe Esser dennoch nicht unbedingt als Vorteil für seine Elf. „Das sind oftmals die schwersten Spiele“, gibt er zu bedenken. „Für Erkenschwick wäre ein Punktgewinn schon ein Erfolg, während für uns nur ein Sieg zählt.“ Es gehe vor allem darum, die Erkenschwicker Offensive, die sich mit bislang 23 Treffern fast genauso stark präsentiert hat wie die der Obercastroper (24), nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. „Wir müssen den Gegner von Beginn an konsequent unter Druck setzen“, fordert Esser.

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