Mit Trainer-Audio-Kommentar: Wacker Obercastrop trifft schon wieder auf einen Ex-Frohlinder

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Nach sieben Punkten aus drei Spielen, steht Westfalenliga-Aufsteiger Wacker Obercastrop vor einer großen Herausforderung. Beim FC Iserlohn steckt dabei wieder ein Ex-Frohlinder im gegnerischen Trikot.

Obercastrop

, 25.09.2020, 17:00 Uhr

Die Fußballer des Westfalenliga-Aufsteigers SV Wacker Obercastrop haben aus drei Spielen sieben Punkte geholt. Am Sonntag, 27. September, stehen sie ab 15 Uhr erneut wieder vor einer großen Herausforderung. Und wie schon gegen den FC Hohenlimburg am vergangenen Sonntag treffen die Wackeraner auf einen Ex-Frohlinder. Gegen Hohenlimburg war es Chris Matuszak. Beim FC Iserlohn ist es Dustin Wurst. Der Cousin von FCF-Trainer Michael Wurst ist im Sommer von der Brandheide nach Iserlohn gegangen.

Vorfreude auf Duell mit Obercastrop

Dustin Wurst freut sich nach eigenem Bekunden auf das Team von Wacker Obercastrop. Das Team von Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu kennt er natürlich aus den Spielen mit Frohlinde sehr gut. Er sagte am Freitag: „Die Stärke von Wacker ist auch hier bekannt. Wer so wenige Gegentore kassiert, ist natürlich schwer zu knacken. Die Obercastroper werden am Ende vorne mitspielen.“

Wurst selbst fühlt sich bei seinem neuen Verein sehr wohl: „Ich spiele hier mit vielen Freunden aus früheren Zeiten zusammen.“ Und das sehr gut. Bei der ersten Saison-Niederlage am vergangenen Spieltag, die mit 3:5 gegen Aufsteiger Spvg Hagen sehr happig ausfiel, war Wurst übrigens im Urlaub.

Aber eine große Klasse bescheinigt Wacker Obercastrops Trainer Aytac Uzunoglu dennoch dem Gegner, der einen Punkt hinter seiner Mannschaft auf Platz vier steht: „Die haben eine gute Mischung aus jungen und alten Spielern, mit höherklassigen Erfahrungen. Die reichen von der „Regionalliga bis hin zur 2. Bundesliga,“ so der Wacker-Coach. Und Uzunoglu wusste auch, dass Iserlohns junge Spieler durchweg in Nachwuchs-Leistungszentren ausgebildet worden sind.

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Die Obercastroper sind gewarnt, die starken Spiele gegen den FSV Gerlingen (1:0) das 0:0 beim TuS Hordel und das 1:0 gegen Hohenlimburg, hat die Wacker-Brust um einiges breiter gemacht. Wenn es nötig war. Denn auch darauf wies Dustin Wurst hin: „Die haben eine seit Jahren eingespielte Truppe.“ So wird es personell auch am Sonntag keine große Veränderungen in der Mannschaft geben.

Uzunoglu berichtete, dass Kapitän Moritz Budde weiterhin angeschlagen ist („Da werden wir nichts riskieren“) und dass Robin Franke aus beruflichen Gründen erneut nicht da sein kann. Don Schreiber wird vier Wochen wegen einer Rotsperre fehlen. Er sah gegen Hohenlimburg nach dem Getümmel vor der Reservebank (als er schon ausgewechselt war) die Rote Karte sah. Und Sebastian Freyni hat noch Leistenprobleme. Eine erfreuliche Nachricht hatte der Coach dann doch noch: „Bastian Fritsch rückt für Don Schreiber in den Kader.“ Fritsch hatte lange Zeit an einer Fußverletzung laboriert und in der Vorwoche erstmal in der zweiten Wacker-Mannschaft (Kreisliga B) gespielt.

Der Obercastroper Trainer sagte abschließend: „Wir müssen einen überragenden Tag erwischen und Lösungen finden, wie wir die Offensive des Gegners unterbinden können.“

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