Olympia in Tokio: Deutschland-Achter muss Neuseeland die Goldmedaille überlassen

Rudern

Die Mission Goldmedaille ist bei den Olypischen Spielen in Tokio fehlgeschlagen für den Deutschland-Achter mit Malte Jakschik vom RV Rauxel im Boot. Wie in Rio 2016 wurde es wieder „nur“ Silber.

Henrichenburg

, 30.07.2021, 09:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Deutschland-Achter kurz nach der Siegerehrung in Tokio. Malte Jakschick (4.v.r.) vom RV Rauxel freut sich wie sein Kollegen trotz der verpassten Goldmedaille auch über das silberne Metall.

Der Deutschland-Achter kurz nach der Siegerehrung in Tokio. Malte Jakschick (4.v.r.) vom RV Rauxel freut sich wie sein Kollegen trotz der verpassten Goldmedaille auch über das silberne Metall. © SVEN SIMON

Der 27-jährige Malte Jakschick vom Ruderverein Rauxel konnte sich auch bei Olympia in Tokio den Traum von einer Goldmedaille mit dem Deutschland-Achter nicht erfüllen. Wie in Rio 2016 gab es auch in Tokio wieder die Silbermedaille. Auf der 2000 Meter langen Regattabahn hatten die acht deutschen Ruderer alles gegeben bei Donnergrollen und dunklen Wolken in der Tokyo Gate Bridge, mussten dem Boot Neuseeland aber den Vortritt lassen.

Im olympischen Finale startete der Deutschland-Achter optimal - lag an der Spitze. Konnte sich von der Konkurrenz aber nicht absetzen. Zur Halbzeit führten dann Großbritannien und Neuseeland vor Deutschland. Im Schlussspurt retteten Malte Jakschik und Co. immerhin noch die Silbermedaille vor Rio-Olympiasieger Großbritannien und den USA.

Trotz der Silbermedaille genossen Malte Jakschik und seine Ruder-Kollegen nach der ersten Enttäuschung dann die Siegerehrung, bei der Steuermann Martin Sauer ihnen die Medaillen um den Hals hing.

Für Malte Jakschik hat sich nach drei Weltmeisterschaften in Folge der Traum vom olympischen Gold wie in Rio 2016 auch in Tokiao 2020 (2021) wieder nicht erfüllt. Ebenso wie Jakschik konnte sich auch Trainer Ralf Holtmeyer den Olympia-Gold-Traum nicht erfüllen - es war sein letzte Rennen als Bundestrainer.

Die letzte olympische Goldmedaille in Castrop-Rauxel ging ebenfalls an einen Ruderer des RV Rauxel. 1988 in Seoul saß Eckhard Schultz im Deutschland-Achter, der den olympischen Endlauf auf dem Gelände der Misari Regatta in Hanam mit fast zwei Sekunden vor der UdSSR und den USA gewann. Auf die nächste Goldmedaille musste Castrop-Rauxel und der RV Rauxel auch nach 33 Jahren weiteer warten.

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