Oscar-Gewinnerin macht Werbung für Korfball

Auf der Außenbahn

Eine Oscar-Gewinnerin macht Werbung für Korfball, ein Spielertrainer ohne Sommerpause, eine Abschiedsfahrt mit der Mannschaft nach Willingen und ein Billardtraum, der wirklich in Erfüllung gehen. Das sind die Sportgeschichten vom Wochenende.

CASTROP-RAUXEL

, 20.06.2017, 13:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Oscar-Gewinnerin macht Werbung für Korfball

Lea Sander (l.) freut sich über die prominente Unterstützung für ihren Korfball.

Lea Sander, Korfball-Nationalspielern in Diensten des Regionalliga-Vizemeisters KV Adler Rauxel, und ihre Teamkameraden haben jetzt prominente Unterstützung für ihren Sport bekommen. Ein Video, das Lea Sander im Internet bei Facebook mit „Gefällt mir“ markiert hat, zeigt die Schauspielerin Charlize Theron. Die Oscarpreisträgerin (Film „Monster“) hantiert hier mit einem Korfball. In der Late-Night-Show des US-Senders ABC hatte die gebürtige Südafrikanerin mit Gastgeber Jimmy Kimmel über ihre Lieblingssportarten als Schülerin geplaudert. Dazu zählte auch Korfball. Und so drückte er der 41-Jährigen einen offenbar echten Korfball in die Hände, um ihre Zielsicherheit zu testen. In Sachen Stilsicherheit war Kimmels Show dann jedoch nicht wirklich in Bestform – und ließ Charlize Theron auf einen Basketball-Korb werfen.

Marc Olschewski, Fußballer in der Bezirksliga-Aufstiegsmannschaft der SG Castrop und künftiger Spielertrainer des VfB Habinghorst (Kreisliga B), hält offenbar nicht viel von der fußball-losen Zeit in der Sommerpause. Denn am vergangenen Donnerstag (Christi Himmelfahrt) und auch tags darauf war er am Ball. Zunächst trug er das letzte Mal das Trikot der SG Castrop bei der Ü32-Kreismeisterschaft, die die SG-Altherren mit ihm auf Rang drei abschlossen. Am Freitag kickte Olschewski bei einem Turnier für Hobby-Teams beim VfB Habinghorst mit – und gewann den großen Siegerpokal in einer Mannschaft, in der unter anderen auch Tobias Lübke, Keeper Cedric Niemeyer (beide SG) und Dennis Teuber (Neuzugang in Habinghorst) dabei waren.

Rainer Mattukat, der seinen Trainerposten beim Recklinghäuser A-Kreisligisten TuS Henrichenburg nach sieben Jahren zum Saisonende zur Verfügung gestellt hatte, wurde zum Abschied von seinem ehemaligen Team mit einer Fahrt nach Willingen ins Sauerland überrascht. Knapp 30 Henrichenburger „stürmten“ am Samstagmorgen lauthals das Zuhause ihres Ex-Coaches, bevor es mit einem Reisebus nach Willingen ging. „Die, die sich wahrscheinlich am meisten über meinen Rücktritt gefreut haben, sind meine Nachbarn“, lachte Mattukat. Denn es war nicht die erste deutlich hörbare Überraschung seines Ex-Teams im Hause Mattukat.

Dirk Wörmer, Dreibandspieler in der 2. Bundesliga beim ABC Merklinde, hat sich einen (Billard-)Traum erfüllt. Der Bau-Unternehmer aus dem Münsterland spielt seit zwei Jahren in der Europastadt und hatte seine Teamkameraden gebeten, doch einmal für seinen BC Stadtlohn die Deutsche Meisterschaft zu holen. Das Doppel-Spielrecht dazu bekamen die Merklinder, weil es Wörmer um einen Titel am kleinen Billard-Tisch ging. Gesagt getan. Markus Dömer, Uwe Klein, Jörg Ikenmeyer und eben Wörmer haben bei der Endrunde um den Titel am Wochenende tatsächlich Wörmers Traum mit dem Titelgewinn wahr gemacht.

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