"Passfälscher" stiehlt Handballer den Namen

Auf der Außenbahn

Beim TuS Ickern ist Verwirrung um den Nachnamen des Rückraumspielers Nils Rodammer ausgebrochen. Während er im Spielerpass lediglich mit einem "m" geschrieben wird, schwört sein Jugendtrainer auf die Schreibweise mit Doppel-"m". Der muss es wissen, schließlich ist er mit Rodammer verwandt.

CASTROP-RAUXEL

, 07.04.2014, 13:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Trainer der Landesliga-Handballer des TuS Ickern, ist offenbar einem "Pass-Fälscher" aufgesessen. In seinen E-Mails an die Sportredaktion schrieb er in der Vergangenheit den Namen von Rückraumschütze Nils Rodammer im Nachnamen stets nur mit einem "m". Auf Nachfrage betonte der Übungsleiter: "So steht es im Spielerpass von Nils." Dass das zweite "m" in Rodammers Namen gehört, schwört Uwe Bothe, aktuell Coach der Kreisliga-Handballerinnen des TuS, "Stein und Bein". Er sagt: "Ich weiß das; schließlich bin ich sein Jugendtrainer gewesen - und zudem mit ihm verwandt." Nach Meinung von Bothe muss sich der Buchstaben-Fehler bei der Pass-Erneuerung nach der Jugend-Zeit eingeschlichen gaben.

Trainer der Fußball-Damen des SuS Merklinde, muss sich beim Training in dieser Woche womöglich einige ironische Sprüche gefallen lassen. Ausgerechnet an jenem Wochenende, an dem Nilkowski mit seiner Lebensgefährtin in Berlin und nicht am Fuchsweg weilte, gelang dem SuS der erste Sieg in der neu formierten Kreisliga A. Den Erfolg kann sich Interimstrainer Hans-Albert ("Ali") Sommer auf die Fahnen schreiben. Am kommenden Wochenende wird Nilkowski trotz des Erfolgs unter Coach Sommer dann aber wieder wie gewohnt das Trainerzepter schwingen.

Übergangs-Übungsleiter des SV Wacker Obercastrop bis zum Saisonende, hat am Sonntag erfahren, dass ein Telefon-Versprechen auch seine Tücken haben kann. Als er dem Sportmitarbeiter, wie verabredet, über das Spiel in Dorstfeld per Mobiltelefon berichten wollte, landete er zunächst auf dem Smartphone der Ehefrau. Die führte zu dem Zeitpunkt den Familien-Hund spazieren. Als Dornieden dann den Haustelefon-Anschluss des Reporters anklingelte, konnte er sich ein Lachen nicht verkneifen, weil er "mit der Frau schon im Wald gesprochen hätte". Doch auch die neuerliche Verbindung hielt nicht lange. Funkstille. Dornieden sagte beim Rückruf des Schreibers: "Ich hatte kein Guthaben mehr auf der Telefon-Karte."

Geschäftsführer des Fußball-Bezirksligisten "Auf Schwerin", kann jetzt die Zeit auf dem "Berg" wohl richtig genießen. Nach den personellen Änderungen mit dem neuen Trainer und Betreuer, muss Wach nicht mehr den Co-Trainer, Linienrichter oder Betreuer geben. Wie viel ruhiger seine Zeit als "nur" Geschäftsführer ist, zeigte sich am Sonntag beim Heimspiel gegen Westfalia Huckarde. Da saß der Schweriner Verantwortliche völlig entspannt in einer langen Zuschauer-Sitzreihe vor dem Vereinsheim. Auf die Frage: "Alles klar?", antwortete er lächelnd: "Es kann nicht besser laufen, nur die zweite Mannschaft macht mir Sorgen." Allerdings hatte er da noch nicht gewusst, dass es auch bei Schwerin I diesmal entgegen den Erwartungen nicht rund laufen würde.

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