Patrick Stich und Yannick Grondin sind erstmals Gast in Ickern

rnFußball-Kreisliga A

Die Trainer des Tabellendritten FC Castrop-Rauxel feiern am Sonntag, 15. September, ein Wiedersehen. Dazu fahren sie nach Ickern.

Castrop-Rauxel

, 14.09.2019, 00:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erstmals nach dem Abschied vom SC Arminia Ickern kehren sie am Sonntag, 15. September, zu ihrem Stammverein in die Glückauf-Kampfbahn zurück: die Trainer Patrick Stich und Yannick Grondin, die jetzt beim Kreisliga-A-Rivalen FC Castrop-Rauxel (3.) an der Außenlinie stehen.

Das Duell des Aufstiegsanwärters FC bei den Ickernern wird um 15 Uhr an der Recklinghauser Straße angepfiffen. Es werde ungewohnt, meinte Patrick Stich am Freitag: „Ich muss aufpassen, dass ich auch wirklich in die Gäste-Kabine gehe, anstatt beim Gastgeber.“ Auch den längeren Weg zur Gäste-Trainerbank habe er nicht im Blut, meinte Stich.

Von seinem ehemaligen Kader sind nicht viele Akteure bei Arminia übrig geblieben: nur Kim Weber, Fabian Pöschl, Jasmine Rasinlic und Thomas Welskopf und Thanassi Tztzkakis.

Patrick Stich und Yannick Grondin sind erstmals Gast in Ickern

War vor rund zwei Jahren noch Arminen-Trainer: Patrick Stich, Coach des FC Castrop-Rauxel. © Volker Engel

Geschenke kann er allerdings nicht verteilen. Schließlich winkt seinem Team zumindest der Sprung auf Rang zwei – da Spitzenreiter VfB Börnig durch den Rückzug von Fortuna Herne spielfrei hat. Verzichten muss Stich auf die Antreiber Marco Führich (verletzt) und Michael Dschaak (privat verhindert).

Der aktuelle Arminen-Trainer Stephan Böhm betonte am Freitag: „Wir wissen schon, wer da zu uns kommt: der Top-Aufstiegskandidat.“ Daher werde es wohl eines der einfachsten Spiele der Saison. Böhm meint: „Weil niemand von uns einen Sieg erwartet.“ Abschenken wollten er und seine Mannen die Partie allerdings nicht.

Habinghorster schauen zu

Unter den Zuschauern der Partie in Ickern wird nach eigener Aussage wahrscheinlich auch Marc Olschewski, Trainer des Aufsteigers VfB Habinghorst (7.), sein. Sein Team hat durch den Rückzug von Arminia Holsterhausen am Sonntag spielfrei und muss eine Hiobsbotschaft verkraften. Tomo Deric, der in den vergangenen Wochen aufsteigende Form zeigte, verletzte sich im Spiel gegen den SV Wanne 11 II schwer. Die erschütternde Diagnose: Kreuzband – und Meniskusriss. Deric ist der dritte Habinghorster, der binnen zwölf Monaten einen Kreuzbandriss erlitten hat – nach Olschewski selbst sowie jüngst Tim Eckey.

Marc Olschewski meinte: „Das ist sehr schmerzhaft für uns. Das sind ja Verletzungen, die nicht in zwei Wochen verheilt sind.“

Patrick Stich und Yannick Grondin sind erstmals Gast in Ickern

Marco Gruszka, Coach des SuS Merklinde. © Volker Engel

Der SuS Merklinde (5.) hat mit einem Sieg gegen den DSC Wanne II (8. ) die Gelegenheit, mit einem Dreier den Anschluss zum Spitzenquartett zu halten. Das Team von SuS-Trainer Marco Gruszka läuft ab 15 Uhr zum dritten Mal in Folge am heimischen Fuchsweg auf nach dem 4:0 gegen den FC Frohlinde II sowie als Gast des Nachbarn FC Castrop-Rauxel bei der 1:3-Niederlage. Merklinde ist weit entfernt von einer Bestbesetzung: unter anderen sind Bastian Niebert, Felix Zimmermann und Simon Decke verletzt. Zudem fehlen mehrere Urlauber. Deshalb kommt der routinierte Goalgetter Niko Kresic kommt dazu. Martin Broll, der Sportliche Leiter des SuS, betont: „Trotz der Ausfälle müssen wir gewinnen.“

Endgültig den Bock umstoßen kann der FC Frohlinde II (9.) mit einem Sieg im Spiel ab 13 Uhr beim Aufsteiger SF Wanne II (6.). Sollte das Team von FCF-Trainer Jimmy Thimm gewinnen, wäre der Weg in die obere Tabellenhälfte frei.

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