Peter Wach: "Auf Platz eins überwintern"

RN-Interview

CASTROP-RAUXEL Mit einem Sieg gegen Firtinaspor könnte der SV Yeni am kommenden Wochenende die Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga A übernehmen. RN-Mitarbeiter Jörg Laumann sprach mit Peter Wach, der mit Helmut Schulz das Yeni-Trainergespann bildet, über das Saisonziel des Clubs und über mögliche Neuzugänge zur Rückrunde.

von Von Jörg Laumann

, 01.12.2009, 18:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Peter Wach (r.) und Helmut Schulz, hier bei der Hallen-Stadtmeisterschaft im vergangenen Jahr noch in Diensten der Spvg Schwerin, arbeiten nun zusammen beim SV Yeni.

Peter Wach (r.) und Helmut Schulz, hier bei der Hallen-Stadtmeisterschaft im vergangenen Jahr noch in Diensten der Spvg Schwerin, arbeiten nun zusammen beim SV Yeni.

Ich bekomme regelmäßig Anrufe von Spielern, die sich uns gerne anschließen möchten. Allerdings möchten wir auch nicht den Rahmen sprengen und den Wiedererkennungswert als türkischer Verein völlig aufgeben. Es wird keinen radikalen Umbruch mit zehn Neuverpflichtungen geben.

Nein, wir streben derzeit keine Verpflichtung von aktuellen Spielern aus der 1. oder 2. Mannschaft der Spvg Schwerin an.

Das klappt wunderbar. Helmut und ich haben uns schon während unserer gemeinsamen Zeit bei der Spvg Schwerin bestens verstanden. Wir sind ein eingespieltes Team. Deshalb gibt es zwischen uns auch keine strikte Aufgabenteilung. Das regelt sich von selbst.

Zu Saisonbeginn hatten wir uns als Ziel gesetzt, oben mitzuspielen. Das haben wir erreicht. Da wir mittlerweile nur noch einen Punkt Rückstand auf den Tabellenführer haben, wollen wir unsere Ambitionen schon nach oben verschieben. Das Nahziel ist, auf Platz eins zu überwintern.

Ja, definitiv. Nun sollte man so schnell wie möglich überlegen, ob die Hallenstadtmeisterschaft in Zukunft immer in der Europahalle ausgetragen werden kann. Ich verstehe, dass viele Vereine Bedenken wegen der Kosten haben. Aus eigener Erfahrung mit Schwerin kann ich aber sagen, dass sich das Turnier in der Europahalle für uns gerechnet hat. Man muss über den Tellerrand hinausschauen und sich etwas trauen.

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