Podium knapp verpasst: Neue Bestweite für Borowycz

Leichtathletik: NRW-Meisterschaften

Gemeinsam mit internationalen Größen gingen am Sonntag die Castrop-Rauxelerinnen Marie Borowycz (TV Gladbeck/1992) im Dreisprung und Michelle Althaus (TB Rauxel/1997) im Speerwurf bei den offenen NRW-Meisterschaften in Bottrop an den Start. Das Duo kam jeweils auf den vierten Platz und verpasste somit knapp einen Podestplatz.

CASTROP-RAUXEL

, 30.05.2016, 20:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marie Borowycz erzielte bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Paderborn eine neue Bestweite mit 11,84 Metern. Diese überbot sie nur wenige Tage später bei den offenen NRW-Meisterschaften um zwei Zentimeter.

Marie Borowycz erzielte bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Paderborn eine neue Bestweite mit 11,84 Metern. Diese überbot sie nur wenige Tage später bei den offenen NRW-Meisterschaften um zwei Zentimeter.

Im Bottroper Jahnstadion hatten sich einige internationale Größen der Leichtathletik-Szene eingefunden. So unter anderem die ehemaligen Weltmeister Kim Collins (100 Meter) aus St. Kitts and Nevis oder Yusuf Saad Kamel (1500 Meter) aus Bahrain. Mittendrin Marie Borowycz und Michelle Althaus aus Castrop-Rauxel. Borowycz startete in der vergangenen Woche bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Paderborn und erzielte dort nach Anlaufschwierigkeiten eine neue Bestweite mit 11,84 Metern und wurde Dritte.

In Bottrop sollte diese Weite dann sogar überboten werden. "Dieses Mal gab es deutlich weniger Probleme mit dem Anlauf, sodass es insgesamt auch eine gute Sprungserie von mir gab", berichtete die für den TV Gladbeck startende Europastädterin. Mit 11,86 Metern setzte sie in ihrem dritten von sechs Versuchen zur Bestweite an. Allerdings fehlten trotzdem 34 Zentimeter zur Drittplatzierten Romina Neu (BV Teutonia Lanstrop/1994).

Michelle Althaus wiederum hatte gegen eine fast übermächtige Konkurrentin zu kämpfen. Linda Stahl (TSV Bayer 04 Leverkusen/1985), Europameisterin 2010 und Bronzemedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen 2012 in London, trat ebenfalls in Bottrop an. Die Favoritin setzte sich letztlich auch mit 63,10 Metern durch. 18 Meter weniger warf Althaus ihren Speer, erzielte damit aber den vierten Rang (45,51 Meter). Die Rauxelerin schaffte diese Weite, genauso wie Borowycz, in ihrem dritten Versuch.

Ein noch besseres Ergebnis gelang Althaus aber nicht. 26 Zentimeter fehlten ihr für einen Platz auf dem Podium, den letztlich Stahls Vereinskollegin Dana Bergrath (1994) belegte. Mit dieser Weite war Michelle Althaus allerdings die beste Werferin aus Westfalen. Und konnte sich vielleicht bei der Olympia-erfahrenen Konkurrentin noch das ein oder andere für die nächsten Wettbewerbe abschauen.

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